Der Bitcoin-Kurs steigt ununterbrochen weiter und kann nun sogar die Grenze von 50.000 USD nach rund 100 Tagen wieder durchbrechen. Grund dafür ist, dass PayPal für Aufsehen in der Kryptowelt sorgt. Denn nachdem das Unternehmen bereits das Kaufen, Verkaufen und Verwahren von Kryptowährungen seit November 2020 in den USA anbietet, zieht man auch in Grossbritannien nach.

Über die sogenannte „Super-App“ von PayPal soll es Einwohnen im Vereinigten Königreich in Kürze möglich sein, mit Bitcoin (BTC), Bitcoin Cash (BCH), Litecoin (LTC) und Ethereum (ETH) zu handeln. Das ist ein grosser Schritt von PayPal – darauf reagiert auch der Markt mit starken Kursgewinnen. Der Bitcoin Kurs kann das erste Mal seit dem 11. Mai die 50.000 US-Dollar erreichen und kann nun auf eine Marktkapitalisierung von rund 950 Milliarden USD blicken.

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PayPal nutzt Binance-Schwierigkeiten in Großbritannien für sich aus

Bereits Ende Juli hatte PayPal angekündigt, diesen Schritt in Grossbritannien gehen zu wollen. Im Gegensatz zur Krypto-Börse Binance hat PayPal allerdings nicht mit regulatorischen Problemen zu kämpfen. Binance musste den Betrieb in Grossbritannien diesen Sommer einstellen, da man nicht über die nötigen Lizenzen verfügte.

Verwandt: PayPal plant neue Krypto-Dienste mit seiner „Super-App“

Während viele Krypto-Börsen in den letzten Jahren auf Wachstum setzten, allerdings zeitgleich keine bzw. kaum regulatorischen Massnahmen setzten, kann PayPal damit deutlich einfacher in den Krypto-Markt einsteigen. Denn in der Finanzwelt ist besonders das Vertrauen der Anleger wichtig. Diesbezüglich hat PayPal aufgrund der jahrelangen Expertise im Zahlungssektor ohnehin einen grossen Vorteil gegenüber neuen Konkurrenten, die das Vertrauen erst für sich gewinnen müssen.

Zudem geht PayPal die einzelnen Schritte in den Ländern bewusst langsam, dafür aber sicher an. So vermeidet man plötzliche Änderungen in der Nutzbarkeit durch Behörden. Binance musste dagegen von einem Tag auf den anderen beispielsweise SEPA-Einzahlungen einstellen. Die Krypto-Börse hat aktuell in vielen Ländern aufgrund der fehlenden Lizenzen zu kämpfen – unter anderem in Grossbritannien, Japan und Deutschland.

Jose Fernandez da Ponte äusserte sich bezüglich der Regulierungen wie folgt:

„Wir sind entschlossen, weiterhin eng mit den Regulierungsbehörden in Grossbritannien und auf der ganzen Welt zusammenzuarbeiten. Damit möchten wir einen sinnvollen Beitrag für digitale Währungen leisten.»

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