Mit einem neuen Pilotprogramm, das in den USA gestartet ist, hat sich der Messengerdienst in die Krypto-Integration gestürzt. Die App testet eine Krypto-Zahlungsfunktion, die von der unternehmenseigenen Wallet Novi und dem Stablecoin Pax Dollars (USDP) unterstützt werden soll, so Novi-Chef Stephane Kasriel und Will Cathcart, Leiter von WhatsApp.

Allerdings steht das Krypto-Zahlungsprogramm vorerst noch nicht jedem zur Benutzung frei. Wie Kasriel über seinen persönlichen Twitter-Account mitteilte, wurde sie lediglich für eine begrenzte Anzahl an Personen aktiviert. Den Nutzern ist durch die Funktion möglich, Geld mit Novi direkt aus der App zu senden und zu empfangen, wie auf dem Bild unten zu sehen ist.

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Über den Chat soll die Funktion zugänglich sein. Der Nutzer kann dann den zu sendenden Betrag auswählen. Im Anschluss erscheint der Name des Empfängers und der zu empfangende Betrag. Entgegen den Gerüchten ist die Novi-Wallet gebührenfrei. Den Usern ist es möglich, ihre Debitkarten zu verbinden.

Entwarnung bezüglich Sorgen um die Privatsphäre

Damit wird das Versenden von Geldern mit Krypto und WhatsApp, zumindest in den USA, so einfach wie das Versenden einer Nachricht. So jedenfalls warb der Leiter von Novi und kommentierte die Ankündigung wie folgt:

Seit der Einführung des Novi-Pilotprojekts vor nur sechs Wochen konnten wir testen und lernen, welche Funktionen für die Nutzer am wichtigsten sind, und unsere Bemühungen darauf konzentrieren, diese noch besser zu machen.

Das Team hinter Novi hat daran gearbeitet, diesen Prozess sicher und unmittelbar zu gestalten, ohne dass für den Dienst extra bezahlt werden muss, wie Kasriel behauptete. In diesem Sinne werden sie die Funktion in dieser frühen Phase in den USA weiter testen. Gleichzeitig werde Meta versuchen, sie zu erweitern, sobald das Unternehmen Feedback von den Nutzern erhält. Kasrieln gab im weiteren Verlauf Entwarnung bezüglich der Sorgen um die Privatsphäre:

Die Verwendung von Novi ändert nichts an der Privatsphäre der persönlichen WhatsApp-Nachrichten und -Anrufe, die immer mit Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind.

Krypto treibt Metas Zahlungsziele an

Laut einer offiziellen Mitteilung von Novi werden die Nutzer in der Lage sein, „in wenigen einfachen Schritten so oft wie gewünscht Geld zu senden und zu empfangen.“ Um aber jedoch auf die Funktion zugreifen zu können, müssen die Benützer ihre Novi-Konten erstellen oder sich bei ihnen anmelden. Dies soll der „24/7-Kontoüberwachung“ von Novi helfen, „verdächtige Aktivitäten“ zu erkennen.

Die User können sich sicher sein, dass ihre Finanzdaten verschlüsselt werden, so zumindest die Behauptung des Unternehmens. Dazu gehören die Dokumente, der Ausweis und das Foto, die jeder hochladen muss, um überhaupt die digitale Geldbörse nutzen zu können. WhatsApp-Chef Will Cathcart äusserte sich auch bereits über die Krypto-Integration mit Novi:

„Verwenden Sie Ihre digitale Novi-Wallet, um Geld direkt in einem WhatsApp-Chat zu senden und zu empfangen. Die Menschen nutzen WhatsApp, um das Senden von Geld an ihre Lieben zu koordinieren. Jetzt wird Novi ihnen helfen, dies sicher, sofort und ohne Gebühren zu tun.“ (mck)

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