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5 Mythen über Cryptocoins

von Paul

Das Thema Kryptowährungen ist für die meisten Menschen noch relativ neu, auch wenn es den Bitcoin jetzt bereits seit knapp zehn Jahren gibt. Leider existieren auf zahlreichen Webseiten im Internet regelrechte Mythen, die falsche, halbwahre oder frei erfundene Aussagen zum Bitcoin und anderen Kryptonwährungen treffen.

5 Mythen über Cryptocoins
Mythos 1: Es gibt nur wenige Kryptowährungen

Zu den grössten Mythen über Cryptocoins gehört die Meinung, es gibt nur wenige Kryptowährungen. Zunächst einmal ist durchaus verständlich, dass zahlreiche Verbraucher der Auffassung sind, dass es nur wenige Kryptowährungen gibt. Immerhin wird in den Medien meistens nur vom Bitcoin oder maximal von drei weiteren bekannten Kryptowährungen berichtet. Trotzdem handelt es sich um einen Mythos, denn neben dem Bitcoin gibt es heutzutage bereits mehr als 1.100 weitere digitale Währungen. Diese werden auch als Altcoins bezeichnen, da sie eine Alternative zum Bitcoin darstellen sollen.

Mythos 2: Kryptowährungen haben einen echten Wert

Schön wäre es, aber diese Behauptung ist schlichtweg vollkommen falsch. Kryptowährungen haben tatsächlich keinen eigenen Wert, zumal es sich ohnehin nur um Transaktionsnummern bzw. um Datensätze handelt. Der Bitcoin ist zum Beispiel nichts anderes als ein Datensatz in der Blockchain bzw. ein Block, der eben durch den Coin repräsentiert wird. Der Wert des Bitcoin und der zahlreichen anderen Kryptowährungen ergibt sich ausschliesslich auf Grundlage des Angebotes und der Nachfrage. Würde also beispielsweise niemand den Bitcoin kaufen wollen, hätte dieser keinen eigenen Wert und würde vermutlich bei unter einem Cent notieren.

Mythos 3: Mit Bitcoin kann ich schon in vielen Geschäften bezahlen

Zwar wird in den Medien immer wieder berichtet, dass auch einige grössere Unternehmen mittlerweile Zahlungen per Bitcoin akzeptieren. Dies trifft zwar zu, aber auf der anderen Seite kann bei Weitem nicht von einer grossen Akzeptanz gesprochen werden. Aktuell sind es beispielsweise in der Schweiz weniger als ein Prozent aller Unternehmen und Onlineshops, die Zahlungen mit dem Bitcoin oder einer anderen Kryptowährung akzeptieren. Es kann demzufolge keineswegs davon gesprochen werden, dass der Bitcoin bereits auf breiter Ebene zum Bezahlen genutzt werden kann.

Mythos 4: Kryptowährungen sind ein vorübergehender Trend

Um diese Behauptung als Mythos darzustellen, müsste man streng genommen natürlich noch einige Jahre abwarten. Tatsächlich ist es allerdings so, dass kaum ein Experte der Auffassung ist, dass es sich bei digitalen Währungen nur um einen vorübergehenden Trend handelt, der vielleicht in zwei Jahren nicht mehr existieren wird. Ein Grund, der gegen diese Annahme spricht, ist die Technologie, die hinter den Kryptowährungen steckt. Die Blockchain kommt beispielsweise mittlerweile nicht nur bei digitalen Währungen, sondern auch in anderen Branchen zum Einsatz und wird voraussichtlich insbesondere bei Banken zukünftig häufig als technische Grundlage genutzt werden. Demzufolge und aus anderen Gründen ist es sehr unwahrscheinlich, dass man in einigen Jahren nichts mehr von Kryptowährungen hören wird, selbst falls diese in manchen Ländern komplett verboten werden sollten.

Mythos 5: Bitcoin kann im Wert nur steigen

Die Annahme, dass der Bitcoin im Wert langfristig nur steigen kann, beruht vor allen Dingen darauf, dass dessen Anzahl begrenzt ist. Maximal 21 Millionen Bitcoins kann es geben, sodass der Mythos darauf basiert, dass irgendwann die Nachfrage im Verhältnis zum Angebot immer weiter steigt. Tatsächlich ist es jedoch so, dass natürlich auch der Bitcoin vom Wert erheblich fallen kann, was zum Beispiel der Anfang des Jahres bereits gezeigt hat. Immerhin sind stets Angebot und Nachfrage im Verhältnis dafür verantwortlich, ob der Bitcoin Kurs steigt oder fällt. Daher ist es auf jeden Fall als Mythos anzusehen, dass der Wert des Bitcoin und der jeder anderen Kryptowährung – auch langfristig betrachtet – nur steigen kann.

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