Bitcoin Kurs Crash: Warum BTC bis auf 75.000 US-Dollar sinkt

Bitcoin Kurs Crash: Warum BTC bis auf 75.000 US-Dollar sinkt Titelbild

Der Bitcoin-Kurs verzeichnet einen erheblichen Crash. Zeitweise sinkt die grösste Kryptowährung bis auf 75.000 US-Dollar. Warum sich plötzlich massiver Pessimismus auf den Kryptomarkt niederschlägt.

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Bitcoin Kurs Crash: Warum BTC bis auf 75.000 US-Dollar sinkt

Der Bitcoin verzeichnet über die letzten Tage einen massiven Kurscrash. Gestern erreichte BTC ein regionales Tief bei rund 75.000 US-Dollar. Zum Redaktionsschluss notiert die grösste Kryptowährung bei rund 78.000 US-Dollar und damit immer noch 38 Prozent unter ihrem Allzeithoch vom Oktober 2025.

  • bitcoin
  • Bitcoin
    (BTC)
  • Preis
    $78,274.00
  • Marktkapitalisierung
    $1.56 T

Im Wochentrend liegen Bitcoins Kursverluste damit bei 11,14 Prozent. Der Marktführer riss wie gewohnt den gesamten Kryptomarkt mit abwärts. So sackte Ethereum im Wochentrend etwa um 22 Prozent ein, BNB sank um 12,50 Prozent und XRP büsste 15 Prozent seines Marktwerts ein.

Die Kursverluste folgen auf eine drastisch gesunkene Anlegerstimmung. CoinShares ist sicher: Der neue Pessimismus stammt insbesondere vom US-Markt, der eigentlich als Hoffnungsträger gilt und einen Krypto-Winter im Jahr 2026 abwenden sollte.

“Dies ist auf eine Kombination von Faktoren zurückzuführen, darunter die Ernennung eines restriktiveren US-Federal-Reserve-Chefs, anhaltende Verkäufe grosser Investoren („Whales“) im Zusammenhang mit dem Vierjahreszyklus und erhöhte geopolitische Volatilität”, erklärte James Butterfill von CoinShares, wie das Unternehmen CoinPro in einer E-Mail mitteilt.

Am 30. Januar hatte US-Präsident Donald Trump Kevin Warsh als Nachfolger von FED-Chef Jerome Powell nominiert. Powells Amtszeit endet im Mai 2026. Danach soll Warsh das Amt übernehmen.

An den Finanzmärkten sorgt Warshs Nominierung allerdings für Pessimismus. Der Kandidat gilt als Kritiker der quantitativen Lockerung und Unterstützer eines starken US-Dollars. Für viele Anleger kommt die Nominierung daher enttäuschend. Präsident Trump fordert geringe Leitzinsen und möchte den US-Dollar schwächen.

Obwohl Warsh bisher noch keine Versprechen über seine mögliche Amtszeit als FED-Vorstand gemacht hat, reagierten die Finanzmärkte bereits auffällig negativ.

Krypto-Abflüsse stammen aus USA, Europa bleibt optimistisch

In seinem Bericht stellte CoinShares allerdings auch fest: Die Abflüsse aus dem Kryptomarkt stammen vorwiegend aus den USA. Einige europäische Länder bleiben hingegen optimistisch. CoinShares betrachtet hierbei den Markt der digitalen Anlageprodukte.

“Auf regionaler Ebene verbuchen die Vereinigte Staaten Abflüsse von 1,65 Milliarden US-Dollar”, schreibt CoinShares.

Wöchentliche Kapitalflüsse Krypto CoinShares 2025⁄26
Die wöchentlichen Kapitalflüsse in Krypto.

Abflüsse geringerer Ausmasse sind auch in Kanada und Schweden festzustellen – “mit Mittelabflüssen von jeweils 37,3 Millionen bzw. 18,9 Millionen US-Dollar.” Währenddessen konnten vergleichbare Investmentprodukte in Deutschland und der Schweiz sogar wachsen.

“Sehr geringe Mittelzuflüsse verzeichnen die Schweiz (11,0 Millionen US-Dollar) und Deutschland (4,3 Millionen US-Dollar)”, heisst es weiter.

Die Abflüsse aus dem Kryptomarkt sind umfassend. Nur wenige Kryptowährungen können derzeit Zuflüsse und daraus resultierende Gewinne einfahren.

“Über alle Vermögenswerte hinweg herrscht eine breite negative Stimmung: Bitcoin erleidet Abflüsse von 1,32 Milliarden US-Dollar, Ethereum 308 Millionen US-Dollar, während auch die jüngsten Favoriten XRP und Solana Abgänge von jeweils 43,7 Millionen bzw. 31,7 Millionen US-Dollar verzeichnen”, schreibt CoinShares.

Hingegen profitieren Bitcoin-Shorts, deren börsengehandelte Derivate laut CoinShares sogar um 14,5 Millionen US-Dollar wachsen konnten. Anleger spekulieren nun also auf fallende Kurse.

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