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Bakkt gibt Test für Krypto-App bekannt – Starbucks dabei

von Michael Cyriax

Bakkt arbeitet an der Massenadaption von Bitcoin. Mit einer neuen App sollen Kunden mit Bitcoin zahlen. Starbucks ist dabei.

Bakkt gibt Test für Krypto-App in 2020 bekannt - Starbucks dabei

Wenn es momentan ein Unternehmen gibt, das als äusserst umtriebig und ambitioniert bezeichnet werden kann, dann ist dies sicher der Betreiber Bakkt. Der mühsame Prozess rund um die langfristig geplanten Bitcoin Futures wurde vor kurzem endlich abgeschlossen. Kaum war dies passiert, gab es diese Woche schon die nächste Nachricht. Im Dezember dieses Jahres möchte der Dienstleister Bakkt direkt mit dem nächsten Produkt am Markt aufwarten. Im neuen Fall geht es um  BTC-Optionen, wie wir berichteten. Und schon stand in die nächste interessante Meldung in den Startlöchern. Dieses Mal will das Unternehmen scheinbar mit einem Netzwerk dafür sorgen, dass digitale Währungen endlich stärker als bisher in den Alltag normaler Verbraucher Einzug halten. Ein grosser internationaler Partner ist bereits bekannt. Kein Geringerer als der US-Konzern Starbucks beteiligt sich scheinbar von Anfang an am Entstehungsprozess eines Angebots, das es in dieser flächendeckenden Form vermutlich noch nicht gibt.

App soll später nicht nur Kaffeekauf mit Bitcoin erlauben

Worum geht es? Bakkt teilte früh in der neuen Woche mit, man arbeite auf Hochtouren an einer neuen App im Zusammenhang mit der Kryptobranche. Zeitgleich bestätigte der Anbieter Bakkt die Partnerschaft mit der weltweit erfolgreichen Kaffee-Kette Starbucks. Bereits in der Vergangenheit war über eine Kooperation mit der Kaffeekette spekuliert wurden. Dort war sogar von Anteilen an Bakkt zugunsten von Starbucks die Rede.

Nun soll eine neue Mobile App im ersten Schritt Zahlungen in Bitcoin in den Niederlassungen der US-Handelskette möglich machen. Wie so häufig wird es sich hier zunächst um einen Test handeln, allerdings lesen sich die Statements so, als wären die Partner schon jetzt vom Erfolg überzeugt. Gemeinsam könnte etwas gelingen, was beispielsweise Ketten wie McDonalds bisher nur in einigen Filialen und Ländern über Testphasen wagen. Die globale Starbuck-Kundschaft könnte in der nahen Zukunft bargeldlose Zahlungen sicherstellen, was gerade in den USA zunehmend Fans findet. Innerhalb Europas wird es möglicherweise länger dauern, bis sich das Konzept durchsetzt – gerade hier liebt man weiterhin Bargeld.

Kombination mit Starbucks-Bonusprogramm ist denkbar

Mit dem starken und vor allem weltweit tätigen Konzern Starbucks an seiner Seite könnte Bakkt Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder Litecoin aus Expertensicht wirklich verbraucherfreundlicher machen. Jedenfalls wenn die App fürs Smartphone entsprechend einfach zu handhaben ist. Die Partnerwahl könnte in diesem Zusammenhang aus einem besonderen Grund besonders vielversprechend sein. Über das Starbucks-eigene Belohnungssystem („Starbucks Rewards“) könnten in Verbindung mit Bitcoin und zukünftig auch verschiedenen Altcoins besondere Anreize gesetzt werden. So könnten sich – derzeit immerhin etwa 15 Millionen – Kunden weltweit zumindest zum Testen der App und damit digitaler Assets motiviert fühlen. Bekannt ist, dass die App den Tausch von Coins in USD erlauben wird.

Genauer Termin für Test-Beginn soll noch folgen

So kann dann am Ende normal die bestellte Ware bezahlt werden. Anfangs wird sich der Test auf den Bitcoin konzentrieren. Spätestens durch eine nicht aufgeschlossene Erweiterung des Netzwerkes halten Beobachter auch die Aufnahme weiterer Coins für naheliegend. Auch der Betreiber stellte bereits Interesse an Erweiterungen in Aussicht. Bakkt und Starbucks jedenfalls möchten Usern den „Mehrwert“ digitaler Assets näherbringen, wie es Bakkt-Blog hiess. Das Smartphone könnte noch mehr an Bedeutung als digitales Zahlungsmittel gewinnen und dabei durch die eine Brücke zu digitalen Währungen schlagen. Nicht bekannt gegeben wurde bis dato, auf welches Verfahren sich die App-Entwicklung stützen wird. Etwas müssen sich Interessen noch in Geduld üben. Die anfängliche Testlauf soll zu einem nicht genauer Termin im ersten Halbjahr 2020 beginnen. Dass das Projekt scheitern wird, ist aufgrund des bekannten Partners wie auch des derzeitigen Rückenwinds für Bakkt insgesamt eher unwahrscheinlich.

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