Nun ist es offiziell. Die Autorité des Marchés Financiers (AMF), die französische Behörde, die für die Regulierung des Finanzmarktes zuständig ist, hat die Registrierung von Binance für die Erbringung von Krypto-Dienstleistungen in Frankreich genehmigt. In einem Update vom Mittwoch (04. Mai) nahm die AMF Binance France SAS in ihre Liste der registrierten Anbieter von Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte in Frankreich auf, wie unter anderem «Cointelegraph» berichtete.

Binance-Adoption in Frankreich noch nicht ganz durch

Durch die Registrierung ermöglicht es der Kryptobörse nun, kryptobezogene Dienstleistungen in Frankreich zu erbringen. Einschliesslich der Verwahrung von Vermögenswerten und des Umtauschs digitaler Vermögenswerte in andere Token oder gesetzliche Zahlungsmittel. Und des Betriebs einer Plattform für digitale Vermögenswerte.

Die Registrierung benötigt laut Angaben der AMF aber noch entsprechende Prüfungen, um unter anderem den «guten Leumund und die Kompetenz der Manager und wirtschaftlichen Eigentümer». Auch die Einhaltung der Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sollen sichergestellt werden, wie auch Binance-CEO Changpeng Zhao (CZ) bestätigen konnte:

Die französischen DASP- und AML/CFT-Vorschriften sehen strenge Anforderungen zur Bekämpfung von Geldwäsche und zur Erfüllung der hohen Standards vor, die notwendig sind, um in Frankreich reguliert zu werden.

«Erhebliche Ausweitung» der Aktivitäten

In einem Blogbeitrag am Mittwoch, verkündete Binance, dass es seine Aktivitäten in Frankreich nach der endgültigen Registrierungsgenehmigung «erheblich ausweiten» werde. Ausserdem sei geplant, das bestehende Team nochmals zu erweitern, weil man die Entwicklung der Infrastruktur weiter vorantreiben möchte.

Der Schritt nach Frankreich ist eine Fortsetzung der jüngsten Aktivitäten von Binance weltweit. Im April erteilte man die grundsätzliche Genehmigung für den Betrieb in Abu Dhabi. Einen Monat zuvor im März gaben die Regulierungsbehörden im Nahen Osten ebenfalls grünes Licht für die Börse. Damit in naher Zukunft Dienstleistungen in Bahrain und Dubai angeboten werden können. Auch aus Brasilien, um genauer zu sein Rio de Janeiro, gab es Ende März schon erfreuliche Nachrichten zu vernehmen.

Binance auf der Suche nach einem Standort

Trotz der mittlerweile beachtlichen Grösse hat die Kryptobörse zum jetzigen Zeitpunkt der Veröffentlichung immer noch keinen formellen Hauptsitz. Mehreren Medienberichten zufolge soll aber schon «sehr bald» ein Standort ausgewählt werden, um auch die Regulierungsbehörden zu besänftigen. Denn Ämter verschiedener Länder sprachen zuvor Warnungen aus, dass Binance nicht autorisiert ist, seine Dienstleistungen für die Einwohner anzubieten. (mck)


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