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Bitcoin-Experte Novogratz und seine Gründe für einen Kurs über 20.000 Franken

von Paul

Der CEO der Krypto-Investmentbank Galaxy Digital nennt durchaus nachvollziehbare Gründe für seine Prognose

Bitcoin-Experte Novogratz und seine Gründe für einen Kurs über 20.000 Franken

Utopie oder realistische Einschätzung? Jeder, der sich mit dem Thema Bitcoin auseinandersetzt, handelt und welche kaufen möchte bzw. gekauft hat, kann ein Lied davon singen. Steile Prognosen zu den künftigen Kursen gibt es wie Sand am Meer, in der Tendenz mehr waghalsige und wenig ernstzunehmende als ernstzunehmende. Wenn aber mit Mike Novogratz, seines Zeichens Chef der Krypto-Investmentbank Galaxy Digital, eine Prognose nennt und dies auch nachvollziehbar und plausibel klingt, hört man schon einmal genauer hin.

Er vermutet, dass dieses Jahr ein weiterer Bitcoin Bullrun stattfinden könnte und sieht einen BTC Kurs von 20.000 Franken bis Ende des Jahres.

Die Gründe für Novogratz‘ Bitcoin-Prognose

In einem Interview mit Bloomberg nennt er seine Gründe.:

Bei seiner Begründung spielt Libra und Facebook eine wichtige Rolle. So geht der Bitcoin-Experte davon aus, dass diese „digitale“ Währung und eine grosse Menge an neuen Interessenten und Investoren in den Crypto Raum spülen könne. Eine Vermutung, die man schon hin und wieder gehört hat. Erst, wenn etwas Neues (in Form von Libra) kommt, lernt man die Vorteile des Alten (also die Grundeigenschaften des Bitcoin wie Dezentralität, keine Mittler dazwischen, Transaktionsgeschwindigkeit) sehr zu schätzen. Also kann die Rechnung mit Libra aufgehen. So wird eine grosse Allgemeinheit mit dem Thema Kryptowährung in Berührung kommen und davon wird auch der Bitcoin und der Bitcoin-Kurs profitieren.

Zudem seien bei Libra sehr namhafte und vor allem einflussreiche involviert. Daher gehöre diese Währung nicht Facebook, sondern sei ein sehr verteiltes System mit den grössten Unternehmen der USA und der Welt. Dies sei für Novagratz ein Wendepunkt.

Neben Libra spielen weitere Gründe für den Bitcoin

Der Chef der Krypto-Investmentbank nannte neben Themen und die Aufregung rund um Libra noch weitere Gründe für seine Aussichten. Allen voran nannte er wieder steigende Interesse nach der Baisse 2018, wo es um die 95 Prozent nach unten ging. So sagte er:

Bitcoin hatte eine Monster-Korrektur. Er hatte 2018 eine 95% Korrektur. Und als Bitcoin wieder nach oben kam und die Leute wieder anfingen, Geld zu verdienen, interessierten sich die Leute wieder dafür.

Diese Entwicklung wird sich aus Sicht von Novogratz fortsetzen. Dazu spielen politische Themen eine Rolle. Da wäre zum Beispiel der weltpolitisch wichtige Handelskrieges mit China an. Zudem wird der Kurs auch aufgrund der politischen Instabilität steigen und weil Zinssätze von anderen Anlagen jenseits von Gut und Böse seien. Zudem steht aus seiner Sicht der grosse Einstieg von Institutionen (wie zum Beispiel Bakkt) kurz bevor. Dies könnte die Kurse weiter befeuern.

Mit all diesen wichtigen Ereignissen sieht Novogratz nach einem Boden bei 8.500 Franken bis Ende einen Kurs von rund 20.000 Franken für einen Bitcoin. Dies wäre ein neues Allzeithoch, wenn man auf die Geschichte der Kryptowährung schaut.

Ob dies so eintrifft, wird nur ein Fakt zeigen: Die Zeit, denn alles andere ist und bleibt eine Prognose. Auch wenn sie von Mike Novogratz kommt.

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