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Das Interesse von Institutionen an Bitcoin nimmt weiter zu

von Paul

Marktbeobachter sehen ein steigendes Interesse von Institutionen an Bitcoin. Analysen von ByteTree zeigen auf, dass Grayscale weiter Bitcoin aufkauft.

Bitcoin und 100-Dollar-Note

Viele Bitcoin-Investoren stellen sich die Frage, wann es zum Eintritt der Wall Street in den Kryptowährungsmarkt kommen wird. Sollten etablierte Finanzinstitute in diese aufstrebende Branche einmarschieren, würde dies ganz sicher zu einer Rallye führen. Doch laut aktuellen Social-Media-Analysen und Berichten des Datenunternehmens „The TIE“ ist es schon soweit. Das Interesse von Institutionen an Bitcoin ist schon längst geweckt.

Bitcoin erreicht sein Allzeithoch auf Social Media

Wie die Blockchain-Datenfirma kürzlich berichtete, hat Bitcoin (BTC) laut NVTweet Ratio ein Allzeithoch erreicht. Es handelt sich bei dieser Angabe um die Beziehung zwischen dem Wert von Bitcoin und der Anzahl der Social-Media-Erwähnungen der genannten Kryptowährung.

Laut Aktivitäten auf Social-Media befindet sich BTC aktuell auf einem Allzeithoch, was auf ein zunehmendes institutionelles Interesse hindeutet. Die Erhöhung der NVTweet-Quote könnte ein Zeichen dafür sein, dass BTC jetzt intensiver vom institutionellen Handel getrieben wird, erklärt die Datenfirma. Die Marktkapitalisierung steigt nämlich schneller als das soziale Volumen.

Interesse von Institutionen an Bitcoin treibt den Krypto-Markt voran

Nick Chong, ein Autor bei Forbes, hat auf seinem Twitter-Account ein Diagramm veröffentlicht, das die Daten von ByteTree, einer Blockchain-Datenwebsite sowie SEC-Unterlagen von Grayscale Investments veranschaulicht. Laut diesen Daten hat der Grayscale Bitcoin Trust in den letzten 3 Monaten rund 63.000 BTC in sein Portfolio aufgenommen, während im gleichen Zeitraum die Miner ungefähr 125.368 BTC durch das Mining produzierten.

Damit hat ein einzelnes Unternehmen mehr als die Hälfte der abgebauten Münzen (im Namen seiner Kunden) eingesammelt. Chong kommentierte, dass institutionelle Investoren grosse Mengen an Bitcoin ansammeln. Wenn dazu noch der Austausch und das BTC-Halving hinzugefügt werden, wird klar, dass der Kryptowährungsmarkt von institutionellen Akteuren vorangetrieben wird.

Die institutionellen Einflüsse werden sich weiter fortsetzen

Laut gegebenen Daten wird der institutionelle Einfluss weiter verstärkt. Auch die regulierte Terminbörse, die als wichtigster institutionelle Markt für den Bitcoin-Handel gilt, berichtet ein gestiegenes Interesse an ihren BTC-Terminkontrakten seit Anfang dieses Jahres – um satte 310 %! Das Interesse an den BTC-Optionskontrakten ist prozentual betrachtet sogar höher als das der Terminkontrakte. Bei den Optionen handelt es sich um Finanzkontrakte, mit welchen der Käufer ein Asset in einem bestimmten Zeitraum zu einem bestimmten Preis kaufen oder verkaufen kann.

Eine Umfrage, die vom Vermögensverwalter Fidelity Investments veröffentlicht wurde, veranschaulicht das institutionelle Interesse am Krypto-Markt. In Zusammenarbeit mit einem Umfrage- und Datenunternehmen wurde festgestellt, dass ein Interesse bei der Mehrheit der institutionellen Anleger vorhanden ist. Die Befragten äusserten ihr Interesse an Krypto-Assets und Bitcoin und gaben an, dass sie diese als eine Asset-Klasse mit hohem Potenzial und eine unkorrelierte Investition betrachten.

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