Tesla-Chef Elon Musk verriet in einem Gespräch mit Michael Saylor von MicroStrategy auf Twitter, dass er weiterhin an seinen Kryptowährungen festhalten werde.

Zunächst diskutierten die Milliardäre aber über die US-Märkte, die in den kommenden Jahren einer hohen Inflationsgefahr laufen. Saylor nämlich glaubt, dass „die Verbraucherinflation in den USA weiterhin in der Nähe des Allzeithochs liegen wird und die Inflation bei den Vermögenswerten doppelt so hoch sein wird wie die Verbraucherinflation“.

Inflation: 40-Jahres-Rekordhoch in USA

Es ist kein Geheimnis, dass die hohe Inflationsrate die Entwicklung des Kryptomarktes im vergangenen Jahr stark beeinflusst hat. Mit 7,9 Prozent stellte die Inflation in den Vereinigten Staaten von Amerika gar ein 40-Jahres-Rekordhoch. Letzte Woche war auch bekannt geworden, dass die Bitcoin-Inflation fünfmal niedriger als die US-Dollar ist.

Bereits letztes Jahr hatten die Strategen von JPMorgan Chase neben dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie auf den BTC-Bullenlauf in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 hingewiesen. Dadurch war die Inflation erheblich angetrieben worden. Insbesondere auch durch die Wahrnehmung des Bitcoins als „besseren Inflationsschutz als Gold“. Doch warum ist Bitcoin eigentlich eines der besten Investitionsprodukte?

Kryptowährungen als Lösung vor Inflation?

Der MicroStrategy-Chef ist der felsenfesten Überzeugung, dass die Inflation für den Zusammenbruch schwächerer Währungen verantwortlich sein wird. Aufgrund des anhaltenden Krieges zwischen Russland und der Ukraine rechnet man in der großen weiten Welt ohnehin mit lang anhaltenden wirtschaftlichen Folgen, was diese Aussagen nur bestätigen können.

Deshalb greifen auch Länder wie Venezuela, die von Haus aus mit einer hohen Inflation zu kämpfen haben, auf Kryptowährungen zurück und sehen sie als eine Lösung für ihre finanziellen Probleme. Demzufolge prognostiziert Saylor auch, dass Kapital aus Bargeld, Schulden und Aktien in „knappe Güter wie Bitcoin“ fließen wird.

Elon Musk möchte seine Kryptowährungen nicht verkaufen

Im weiteren Verlauf weihte Musk das Publikum bezüglich seiner Investitionsentscheidungen ein:

Als allgemeines Prinzip, für diejenigen, die in diesem Thread nach Ratschlägen suchen, ist es im Allgemeinen besser, physische Dinge wie ein Haus oder Aktien von Unternehmen zu besitzen, von denen Sie glauben, dass sie gute Produkte herstellen, als Dollars, wenn die Inflation hoch ist.

Zudem fügte der 50-jährige Geschäftsmann hinzu, dass er immer noch im Besitz von Bitcoin, Ethereum oder Dogecoin sei. In absehbarer Zeit habe er außerdem auch nicht vor, diese zu verkaufen. Zum Abschluss warnte er die Menschen aber auch, wie auch schon Ende vergangenen Jahres:

Wie ich schon früher gesagt habe, setze nicht alles auf Krypto! Der wahre Wert liegt in der Entwicklung von Produkten und der Bereitstellung von Dienstleistungen für Ihre Mitmenschen. Nicht in Geld in irgendeiner Form.

Doch Musk und Saylor sind nicht die einzigen Milliardäre, die sich aus Angst vor Fiat-Inflation der Kryptowährungen zugewandt haben. Welche weiteren wohlhabenden Persönlichkeiten auf den Zug mit aufgesprungen sind, erfährt ihr hier. (mck)

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