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FBI warnt Krypto-Besitzer vor möglichen Cyber-Angriffen

von Lemmy

Das Federal Bureau of Investigation warnt, dass Cyberkriminelle zunehmend Besitzer digitaler Währungen ins Visier nehmen.

Gebäude des FBI mit einer Flagge

Mit steigender Beliebtheit von Bitcoin, Ethereum und Co. stieg auch das Interesse von Cyberkriminellen am Krypto-Markt. Ransomware-Angriffe sowie Krypto-Betrügereien in den sozialen Medien sind inzwischen zum Alltag geworden. In einer Warnung des Federal Bureau of Investigation (FBI) heisst es, dass Cyberkriminelle zunehmend Besitzer digitaler Vermögenswerte sowie Krypto-Börsen und -Zahlungsplattformen ins Visier nehmen.

Ausgefeilte Krypto-Betrügereien

Die FBI-Warnung warnt Benutzer davor, sich vor Angriffen durch Betrug beim technischen Support, Austausch von Telefon-SIM-Karten und Identitätsdiebstahl zu schützen. Sogenanntes SIM-Swapping, bei dem der Angreifer einen Mobilfunkanbieter auffordert, eine Telefonnummer auf eine neue SIM-Karte zu übertragen, die ihm Zugang zu eingehenden SMS-Nachrichten und Anrufen ermöglicht, hat in den letzten Jahren an Popularität gewonnen.

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Zum Anstieg der Krypto-Kriminellen kam es, nachdem der Bitcoin-Preis im April auf rund 65.000 US-Dollar pro Münze gestiegen war. Andere kleinere Kryptowährungen wie Ethereum und der Meme-basierte Dogecoin haben prozentuell gesehen noch grössere Preissteigerungen verzeichnet.

Das FBI riet Finanz- und Kryptounternehmen, den Ursprung von E-Mails zu überprüfen und kürzlich erstellte Konten im Auge zu behalten, während die Käufer von Kryptowährungen aufgefordert wurden, eine Multi-Faktor-Authentifizierung zu verwenden, Download-Anfragen, Fernzugriffsanwendungen sowie alle inoffiziellen Kommunikationskanäle von Unternehmen zu vermeiden.

Wichtig: Ungewöhnliche Aktivitäten im Auge behalten

Die Warnung kommt, nachdem das FBI im vergangenen Monat rund 4 Millionen US-Dollar an Bitcoin beschlagnahmt hatte, die an die Ransomware-Angreifer der Colonial Pipeline gezahlt wurden. Laut dem Bericht verzeichnete das FBI innerhalb eines Jahres viele Fälle von Kryptodiebstahl, die unterschiedlichen Grad an Identitätsdiebstahl beinhalteten.

Zwischen Mai 2020 und Mai 2021 beobachtete und erhielt der US-Sicherheitsdienst Berichte über Opfer von Cyberkriminellen, die Kryptowährung stehlen, unter anderem per:

  • Zugriff auf die Krypto-Exchange-Konten der Opfer nach Umgehung der Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • Vortäuschung von Zahlungsplattformen oder Supportmitarbeitern mittels Telefonanrufe oder E-Mails
  • SIM-Swap-Angriffe

Nach dem SIM-Tausch können sich Kriminelle in die Bank- oder Kryptowährungskonten ihrer Opfer einloggen, um Geld und virtuelle Vermögenswerte zu stehlen, und die Opfer nach dem Ändern der Passwörter von ihren Konten sperren, heisst es in dem Bericht. Das FBI rät gefährdeten Unternehmen, verschiedene Vorsichtsmassnahmen zu ergreifen, einschliesslich der Aktivierung der Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA).

Wichtig: Um auf die Nummer sicher zu gehen, ist es für langfristige Krypto-Hodler notwendig, in eine Hardware-Wallet zu investieren. Nur so kann Krypto-Diebstahl effektiv verhindert werden und kein Portfolio verloren gehen.

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