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Goldman Sachs setzt auf Kryptowährungen und Bitcoin-Futures

von Lemmy

Die Bank setzt auf Kryptowährungen eröffnet einen Tradingdesk. Auch börsengehandelten Bitcoin-Fonds sollen emittiert werden.

Goldman Sachs Tower, Jersey city, USA

Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs setzt erneut stärkeren Fokus auf digitale Anlageklassen und hat wieder ihre Handelsabteilung für Kryptowährungen gestartet. Neben dem Trading von Bitcoin (BTC)-Futures wird die Bank wahrscheinlich auch einen börsengehandelten Bitcoin-Fonds emittieren.

Goldman Sachs: Start einer neuen Krypto-Offensive?

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters soll die Trading-Sparte für Kryptowährungen bereits Mitte März an den Start gehen und die Bankkunden werden mit Bitcoin-Futures handeln können. Zudem werden aktuell die Potenziale eines börsengehandelten BTC-Fonds geprüft und die Verwahrung von digitalen Vermögenswerten untersucht.

Im vergangenen Jahr ist der Bitcoin-Kurs um knapp 500 Prozent explodiert, ist aber nach wie vor grosser Volatilität unterworfen. Dabei hatte Goldman schon 2018 eine Handelsabteilung für Kryptowährungen eingerichtet, doch der damalige Absturz des Bitcoin-Preises dämpfte das Interesse dieser Finanzinstitution und deren Anleger an digitalen Münzen. Nach dreijähriger Pause beginnt die Investmentbank Goldman Sachs wieder mit dem Trading von Kryptowährungen und setzt damit möglichen Start einer neuen Krypto-Offensive.

Ein Depotangebot und weitere Krypto-Dienste in Planung

Inzwischen haben zahlreiche Institutionen und Fintech-Riesen diverse Produkte und Dienstleistungen rund um Bitcoin sowie andere Kryptowährungen in ihr Angebot aufgenommen. Nach der Entscheidung, sich erneut in der Krypto-Industrie zu versuchen, möchte sich Goldman Sachs in der Branche breit aufstellen und in den kommenden Monaten auch ein Depotangebot sowie weitere Krypto-Dienste integrieren.

Die Marktinfrastruktur für Bitcoin ist inzwischen deutlich gereift und aufgrund dieser Entwicklung werden nicht nur immer mehr Privatanleger, sondern auch institutionelle Investoren in die Branche gelockt. Zahlreiche etablierte Vermögensverwalter wie Grayscale, Fintech-Unternehmen wie Square und PayPal sowie Finanzinstitute wie die Intercontinental Exchange und die Fidelity Investments bieten in jüngster Zeit diverse Krypto-Produkte und Dienstleistungen an.

Die Nr. 1 Kryptowährung wird von Investoren und einigen Unternehmen als Absicherung gegen Inflation gesehen. Spätestens nachdem der Elektroautohersteller Tesla vergangenen Monat bekanntgab, Bitcoin im Wert von 1,5 Milliarden Dollar gekauft zu haben, ist die Nr. 1 Kryptowährung in den Mainstream gekommen. Die Adoption wird mit Krypto-Dienstleistungen von Mastercard, PayPal & Co. wahrscheinlich noch schneller fortschreiten.

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