JPMorgan Marktprognose: Ist der Bitcoin Bärenmarkt bald vorbei?

Schild mit Bär und Kurve als Symbol für einen Bärenmarkt

Laut Vorhersagen der globalen Investmentbank JPMorgan wird der andauernde Bärenmarkt der führenden Kryptowährung wahrscheinlich erst dann vorbei sein, wenn ihre Dominanz wieder über 50 % steigt.

JPMorgan-Analyst gibt seine BTC-Marktprognose im Bärenmarkt

In einem Interview für CNBC erklärte der JPMorgan-Analyst Nikolaos Panigirtzoglou, dass der Preisfall von Bitcoin (BTC) wahrscheinlich enden wird, sobald sein Marktanteil wieder über 50 % steigt. Laut Panigirtzoglou ist erst ein Anteil von über 50% eine gesunde Zahl und ein weiterer Indikator, den es zu beobachten gilt.

Zum Vergleich: Anfang April lag die BTC-Dominanz bei ca. 60 %, als der Bitcoin-Kurs an seinem Höhepunkt war. Laut dem Analysten sei der relativ geringe Marktanteil der Kryptowährung ein negatives Signal, welches darauf hindeutet, dass das Interesse an der Kryptowährung relativ gedämpft bleibt. Wie Panigirtzoglou erklärt, sei der BTC-Marktanteil in den letzten Wochen jedoch gestiegen: Derzeit liegt der Dominanz-Index von Bitcoin bei etwa 46 %.

JPMorgan Chase: erste Kunden aus der Krypto-Branche

Der JPMorgan-Analyst bemerkte zudem auch, dass sich der Zufluss in Ethereum-Fonds in den letzten drei Wochen verlangsamt hat, während sich der Zufluss in Bitcoin-Fonds gleichzeitig verbessert hat. Das bedeutet, dass Interesse institutioneller Anleger an Bitcoin nach wie vor vorhanden ist.

Prognose: Bitcoin könnte auf $25.000 fallen

Jamie Dimon, der CEO von JPMorgan, hat letzten Monat der breiten Öffentlichkeit empfohlen, sich von Bitcoin fernzuhalten. Gleichzeitig räumte er ein, dass sich die Kunden der Investmentbank weiterhin ein Engagement in der Kryptowährung wünschen.

Laut Aussagen von JPMorgan-Analysten, könnte das bevorstehende „Unlocking“ eines beliebten BTC-Fonds zusätzliche Spot-Verkäufe der beliebtesten Kryptowährung verursachen, wodurch der BTC-Kurs auf bis zu $25.000 fallen könnte. Laut Bloomberg prognostiziert Panigirtzoglou, dass mögliche Verkäufe von Fonds-Anteilen des Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) nach Ablauf der Sperrfrist zusätzlicher Gegenwind für die Kursentwicklung der führenden Kryptowährung sein könnten.

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Einfluss von Grayscale auf Bitcoin

Tatsächlich ist der Einfluss von Grayscale auf Bitcoin nicht zu vernachlässigen, da die Produkte von Grayscale einen wichtigen Teil des breiteren Kryptomarktes ausmachen. Dabei handelt es sich um Finanzinstrumente, die öffentlich gehandelt werden und die jeweils durch entsprechende Mengen an Spot-Kryptos wie z. B. Ethereum oder Bitcoin in einem Depot gedeckt sind.

Grayscale möchte über 20 neue Krypto-Finanzprodukte ins Portfolio aufnehmen

Produkte wie GBTC richten sich in erster Linie an institutionelle Investoren sowie vermögende Privatpersonen und sind eine der seltenen Möglichkeiten für regulierte Investoren, sich am Kryptomarkt zu beteiligen. Die Tatsache, dass die GBTC-Bestände nach sechs Monaten Sperrzeit mit einem Aufschlag gehandelt werden, hat einen direkten Einfluss auf die Marktdynamik, da es sich immerhin um einen Betrag von über 21 Milliarden US-Dollar handelt.

Zum grossen Dump könnte es vor allem deshalb kommen, da die Investoren nach der Freischaltung des GBTC nun (im Vergleich zu vor sechs Monaten) grosse Gewinne erwirtschaften und dadurch zum Verkauf angeregt werden, anstatt die Kryptos zu halten. Da also Bitcoin wahrscheinlich im Wert von mehreren Millionen Dollar verkauft wird, wird dadurch ein Abwärtsdruck erzeugt.

Verbunden: Nicht nur Bitcoin, Grayscale kauft immer mehr Ether

In den letzten Monaten hat sich der Bitcoin-Wert fast halbiert. Im Gegensatz zu seinem Höchststand von $64.800 Mitte April wird die führende Kryptowährung zur Zeit bei ungefähr $34.000 gehandelt. Die technischen Daten deuten weiterhin auf einen insgesamt bärischen Markt. Die Investmentbank glaubt allerdings an das Potenzial von Staking, wodurch der Markt für andere Kryptowährungen wie Ethereum, Cardano oder Polkadot, die auf dem Proof-of-Stake-Prinzip basieren, durchaus bullish sein könnte.

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