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Link-Token: Japans grösstes Messaging-Netzwerk Line geht auf lokale Krypto-Börse

von Paul

Dann ist auch der Austausch von Kryptowährungen in der Chat-App möglich.

Link-Token: Japans grösstes Messaging-Netzwerk geht auf lokale Krypto-Börse

Das soziale Netzwerk Line hat in einer Pressemitteilung die Einführung seiner digitalen Währung „Link“ im April diesen Jahres angekündigt. Das grösste soziale Netzwerk in Japan hatte seinen ersten Einstieg in die Blockchain bereits Anfang 2018 gemacht und angekündigt, in seiner Chat-App einen Austausch von Kryptowährungen einzuführen.

Line: Umtausch gegen Bitcoin, Ethereum und Tether

Nach intensiven Verhandlungen mit den japanischen Regulierungsbehörden startete Line im Juli 2018 mit Bitbox eine Plattform zum Austausch von Kryptowährungen – allerdings ausserhalb der App und ausschliesslich für japanische und US-amerikanische Kunden. Im Oktober 2018 wurde dann die Kryptowährung Link (LNK) gestartet und konnte bei Bitbox mit ersten Handelspaaren gegen Bitcoin, Ethereum und Tether getauscht werden.

Link war zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht auf dem japanischen Inlandsmarkt erhältlich, für den die Kryptowährung ursprünglich entwickelt wurde. Bevor Link auch in Japan an den Start gehen konnte, musste LVC auf die Erteilung einer Lizenz von den lokalen Finanzaufsichtsbehörden warten, aufgrund strenger Krypto-Vorschriften in Japan. Für das japanische Debüt von Link bereitet LVC, die Tochtergesellschaft von Line, in Zusammenarbeit mit der Japan Virtual Currency Exchange Association (JVCEA) nun ein System vor, mit welchem die Kryptowährung auch auf dem japanischen Markt eingeführt wird.

Social Media zum Krypto – ein wachsender Trend

Während der Wechsel von Social Media zu digitaler Währung einst unwahrscheinlich war, wird er immer beliebter. Messaging-Anwendungen wie Whatsapp, Facebook, Telegram und Kik sind nur einige Beispiele davon.

Das Messaging-Unternehmen Telegram hat für seinen integrierten Kryptowährungsservice 1,7 Milliarden US-Dollar für ein Initial Coin Offering (ICO) gesammelt. Seitdem ist das Unternehmen in den USA in eine gerichtliche Auseinandersetzung verwickelt und wird beschuldigt, einen Wertpapierverkauf durchgeführt zu haben, der nicht bei der dafür zuständigen Börsenaufsichtsbehörde für die Kontrolle des Wertpapierhandels (Securities and Exchange Commission, kurz SEC) registriert wurde.

Auch Facebook hat mit seiner vorgeschlagenen Kryptowährung Libra schon viel Werbung in der Krypto-Branche gemacht, obwohl sich in den letzten Monaten eine Reihe von Facebook-Partnern zurückzog. Trotz der Vorbehalte und Verbote von Behörden auf der ganzen Welt hat Libra kürzlich einen aktualisierten Plan für den Start bis 2020 veröffentlicht.

Staatliche Kryptowährungen bald auch in Japan?

Für viele Staaten sind Chinas Pläne ein Krypto-Anreiz: Die Volksrepublik prüft die vielfältigen Einsatzoptionen der Blockchain in den Bereichen Politik und Wirtschaft. Vor wenigen Tagen haben sich führende Kräfte verschiedener Zentralbanken auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos zusammengeschlossen, um die Forschung und Entwicklung einer CBDC gemeinsam voranzutreiben.

Auch Japans Zentralbank möchte nun Chinas Bemühungen folgen und zielt demnächst auf einen CBDC-Start ab. Nach Einschätzungen vieler Analysten könnte ausgerechnet das Engagement Chinas ein möglicher Auslöser für die neuesten Vorhaben sein. Inzwischen hat auch die europäische Zentralbank ein Whitepaper zur eigenen Kryptowährung CBDC publiziert.

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