Bitcoin Kurs Explosion: Warum BTC auf 30.000 USD steigt

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Der Bitcoin Kurs verzeichnet eine Explosion. Zu Redaktionsschluss notiert die grösste Kryptowährung nur noch knapp unter 30.000 US-Dollar. Auch der restliche Kryptomarkt ist plötzlich im Freudentaumel. Diese Ereignisse stecken dahinter.

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Bitcoin Kurs Explosion: Warum BTC auf 30.000 USD steigt

Der Bitcoin verzeichnet in den letzten Tagen eine Kursexplosion von bis zu 11,50 Prozent. Allein seit gestern stieg der Bitcoin-Kurs um 5,10 Prozent. Zu Redaktionsschluss notiert die grösste Kryptowährung bei 29.900 US-Dollar. Die 30.000 US-Dollar-Marke ist zum Greifen nahe.

  • bitcoin
  • Bitcoin
    (BTC)
  • Preis
    $66,283.00
  • Marktkapitalisierung
    $1.31 T

Die Euphorie rund um Bitcoin versetzt auch den restlichen Kryptomarkt in positive Stimmung. Laut CoinMarketCap stieg die Marktkapitalisierung des gesamten Marktes in den letzten 24 Stunden um 4,40 Prozent und liegt nun bei 1,13 Billionen US-Dollar.

Schuld an dem wachsenden Interesse der Investoren dürften gleich mehrere Ereignisse sein. Das wohl wichtigste ist ein neuer Antrag des Vermögensverwalters BlackRock auf einen Bitcoin Spot ETF.

BlackRock reichte am 18. Oktober eine neue Anfrage für den iShares Bitcoin Trust bei der SEC ein, nachdem sich das Unternehmen in Gesprächen mit der zuständigen Aufsichtsbehörde SEC befand.

Der Wettlauf um den ersten Bitcoin Spot ETF der USA nimmt weiter zu. Auch Grayscale bleibt weiter am Ball und möchte den ersten ETF dieser Art auf dem US-Markt etablieren. Nur einen Tag nach dem veränderten Antrag von BlackRock reichte auch die DCG-Tochter einen neuen Antrag ein.

Grayscale verwendete dafür ein andere Antragsformular. Experten meinen, man wähle diese Strategie, um die Zulassung des ETFs durch die SEC zu erzwingen. Sie gehen aktuell von der Genehmigung der ersten Bitcoin Spot ETFs im Frühjahr 2024 aus.

SEC lässt Klage gegen Ripple-Gründer fallen

Auch im prophetenhaften Rechtsstreit zwischen der SEC und Ripple gibt es positive Neuigkeiten. Die US-Behörde liess die Klage gegen die beiden Ripple-Gründer Brad Garlinghouse und Chris Larsen fallen.

Bisher hatte die Securities and Exchange Commission den beiden Amerikanern vorgeworfen, sich am Vertrieb von XRP zu beteiligen und diesen aktiv zu unterstützen. Die SEC behauptete auch, dass der Verkauf der Kryptowährung illegal sei, da es sich um ein unregistriertes Wertpapier handle.

Dieser Behauptung wurde von einem Gericht im Juli in den meisten Fällen explizit widersprochen. Ohne Aussicht auf weiteren Erfolg, zog die SEC ihre letzten Klagen in diesem Fall deshalb zurück.

Die Ripple-Führung reagierte auf Twitter mit Spot. Garlinghouse kritisierte die Behörde für ihr Vorgehen. Die persönlichen Klagen habe sie mit dem Ziel eingereicht, die beiden Firmengründer persönlich zu ruinieren.

Darüber hinaus sei die SEC zutiefst korrupt. Der angeblich wichtige Verbraucherschutz, unter dessen Vorwand die Behörde stets agiert, werde in Wahrheit nicht ernst genommen. Garlinghouse will das an Treffen der SEC-Führung mit Sam Bankman-Fried erkennen, der aktuell wegen der Veruntreuung von mehreren Milliarden US-Dollar auf der Anklagebank sitzt.

“Die SEC hat wiederholt den Ball aus den Augen verloren, während sie sich heimlich mit Leuten wie SBF traf – und immer wieder dabei versagte, die amerikanischen Verbraucher und Unternehmen zu schützen. Wie viele Millionen Dollar an Steuergeldern wurden verschwendet? Es ist ein gutes Gefühl, endlich entlastet zu werden”, schrieb Garlinghouse.

Der Erfolg von Ripple gegenüber der SEC ist ein bullisches Signal für die Kryptobranche der USA. Experten warnten bereits seit 2020, dass die Behörde versuchen wird, einen Präzedenzfall mit Ripple herzustellen, um härter gegen Krypto durchgreifen zu können.

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