Ethereum-Gründer Vitalik Buterin zeigt sich in einem neuen Interview über die Zukunft von Krypto besorgt. Der Markt befasse sich zu sehr mit Spekulationen, wodurch die wirkliche Bedeutung der Branche in den Hintergrund rücke. Scheitert Krypto wegen dieses Problems, würde ein dunkles Zeitalter für das Internet beginnen, meint der Programmierer.
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Ethereum-Gründer in Sorge: Verfällt Krypto durch Spekulation?
Ethereum-Gründer Vitalik Buterin zeigt sich in einem neuen Interview von Foresight besorgt über die Zukunft des Kryptomarktes. In der thailändischen Stadt Chiang Mai stand Buterin dem Journalisten Joe Zhou Rede und Antwort.
Zuletzt hatte Zhou Buterin vor einem Jahr interviewt. Nun fragte er den 31-jährigen Programmierer, welche Veränderungen innerhalb der Blockchainbranche besonders bemerkenswert seien und worauf Buterin seinen eigenen Fokus lege.
“Die größte Veränderung besteht darin, dass ich eine große Kluft zwischen Technologie und Anwendung sehe”, antwortete Buterin und deutet damit auf ein mögliches Problem hin, das ihm persönlich Sorge bereite.
Buterin lobt jüngste Verbesserungen im Hinblick auf Ethereums Skalierbarkeit – eines der wesentlichen Probleme der Blockchain – allerdings mangele es bei modernen Entwicklungen immer öfter an Sinnhaftigkeit.
“Im letzten Jahr hat Ethereum enorme Fortschritte bei der Skalierung der Technologie gemacht”, sagte Buterin und sprach damit vor allem die moderne Skalierungslösung ZkEVM an.
Dessen erfolgreiche Implementierung auf dem Mainnet folge noch. In Kombination mit PeerDAS soll Ethereums Durchsatz so mindestens verfünffacht werden.
“Ich sehe jedoch einen erheblichen Grund zur Sorge auf der Anwendungsebene”, erklärte Buterin weiter.
Demnach seien viele Ambitionen im Laufe der Jahre verflogen. Das eigentliche Ziel, wichtige Anwendungen durch dezentralisierte Alternativen zu ersetzen, rücke immer weiter in den Hintergrund. Als Beispiel für solche Anwendungen nennt der Kanadier den Taxi-Dienst Uber.
“Ich habe einfach das Gefühl, dass sehr viele Personen diese ursprünglichen Bestrebungen längst vergessen haben. (…) Kryptowährungen werden finanziell erfolgreich, haben aber ihren Bedeutung in der Verwaltung verloren”, kritisiert der Programmierer.
In der Funktionsweise von DAOs sieht er demnach entscheidende Mängel. Statt diese Probleme anzugehen, konzentriere sich die Branche lieber auf belanglose Inhalte wie Memecoins. Belanglose Spekulation stuft er als grösstes Risiko für Krypto ein.
“Es geht für mich darum, das „Weltuntergangsszenario“ für Kryptowährungen zu vermeiden. Meine größte Sorge für die Zukunft ist, dass die gesamte Branche zu einer reinen Spekulationsblase ohne reale Anwendungsmöglichkeiten verkommen könnte.”
Buterin: Krypto könnte Freiheit im Internet sichern
Der Kanadier glaubt, das Internet stehe derzeit an einem wichtigen Scheideweg, der fundamental über die Zukunft entscheidet. Dank Krypto könne das Internet zu einem besseren Ort werden. Setzen sich hingegen zentralisierte künstliche Intelligenzen als dessen Gegenspieler durch, würde die Qualität des Internets deutlich abnehmen.
“Sollten wir im Bereich Kryptowährungen scheitern, besteht die Gefahr, dass die zukünftige Technologielandschaft vollständig von zentralisierten künstlichen Intelligenzen dominiert wird, was sehr gefährlich wäre.”
Kryptowährungen stuft Buterin als wesentlich für die Bewahrung digitaler Freiheiten ein.
“Kryptowährungen sind unsere letzte Verteidigungslinie gegen diesen Trend zum digitalen Totalitarismus und für die Erhaltung von Vielfalt und Freiheit in der Welt der Technologie.”
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