Nach bahnbrechenden Erfolgen im Jahr 2025 könnten sich über das neue Jahr 2026 weitere Erfolge fortsetzen. CoinPro erklärt, warum der charakteristische Krypto-Winter plötzlich als unwahrscheinlich gilt und warum der Bitcoin stattdessen neue Kursgewinne verzeichnen könnte. Über die letzten Monate zeichneten sich bereits einige Trends ab.
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Krypto in 2026: Welche Trends kommen auf den Markt zu?
Mit 2025 hat der Kryptomarkt ein ereignisreiches Jahr abgeschlossen, das vorwiegend von regulatorischen Lockerungen, neuen Gesetzen und institutionellen Einstiegen geprägt wurde.
Was können Anleger im neuen Jahr 2026 erwarten? Während die ein oder andere Überraschung auf uns wartet, zeichnen sich bereits jetzt Trends ab, die den Kryptomarkt über die kommenden Monate entscheidend prägen könnten.
Staatliche Krypto-Adoption fährt weiter fort
Höchstwahrscheinlich schreitet die staatliche Krypto-Adoption weiter voran. Zwar unternahm die Trump-Regierung in den USA bereits erste wichtige Schritte zur Förderung von Bitcoin und Co., einige wesentliche Massnahmen wurden bislang allerdings noch nicht durchgesetzt.
So präsentierte die US-Regierung bisher noch keinen konkreten Plan zum Ausbau ihrer Bitcoin-Reserve. Steht dieser einst fest, könnten international zahlreiche weitere Staaten diesem Vorbild folgen und BTC auf dieselbe oder eine andere Weise sammeln. Die Popularisierung von Bitcoin-Reserven würde sich entscheidend auf die Kursentwicklung der grössten Kryptowährung auswirken.
Zudem befinden sich zwei wichtige Gesetze in Arbeit, welche von der US-Gesetzgebung noch vollständig verabschiedet werden müssten. Es handelt sich dabei um den Anti-CBDC Surveillance State Act, der die Entstehung digitalen Zentralbankgelds in den USA vollständig und nachhaltig verhindern soll.
Auch der CLARITY Act – ein Gesetz, das Rechtssicherheit für viele Bereiche der Krypto-Ökonomie herstellen soll – ist weiter in Arbeit. Die Vereinigten Staaten von Amerika gelten als Vorreiter, deren Konzepte von weiteren Staaten kopiert werden könnten. Welche Abstrahlung Trumps Krypto-Politik rund um den Erdball entfaltet, wird sich über die nächsten Monate zeigen.
Ende 2026 wird das US-amerikanische Stablecoin-Gesetz GENIUS voraussichtlich in Kraft treten. Experten erwarten eine Revolution des Finanzsektors durch den alltäglichen Gebrauch von Stablecoins.
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Bitcoin-Initiative in der Schweiz endet
Die Ende 2024 gestartete Bitcoin-Initiative in der Schweiz nimmt im Sommer 2026 ihr Ende. Bis dahin muss die Initiative von 100.000 Eidgenossen unterzeichnet werden. Gelingt das Vorhaben, findet eine Volksabstimmung statt, in der die Wahl für oder gegen Bitcoin als Reservewährung der Schweizer Nationalbank ausfällt.
Schweizer Aktivisten versuchen schon seit Jahren, die Leitung der SNB davon zu überzeugen, Bitcoin neben Gold fest als Reservewährung zu verankern. Bisher wehrt sich die SNB erfolgreich gegen diese Forderung.
Aktivist Luzius Meisser nutzte eine Aktionärsversammlung im Jahr 2022 als ersten Versuch, die SNB zu bekehren. Heute gehört er zu den Verantwortlichen hinter der Initiative.
Die Verantwortlichen drängen: Vergeudet die SNB weitere Zeit, gehen der Schweiz erhebliche Gewinne verloren, die allein durch Bitcoins Kursentwicklung zustande kommen. Selbst ein Erfolg der Bitcoin-Initiative könnte noch Jahre beanspruchen. Vor 2030 rechnen die Aktivisten nicht mit einer endgültigen Entscheidung.
EU strafft Krypto-Überwachung, bereitet CBDC vor
Die EU strafft die bestehende Krypto-Überwachung. Zur Komplementierung des Krypto-Gesetzes MiCA führt die Europäische Union länderübergreifend die EU-Richtlinie DAC8 ein, mit der man laut eigenen Angaben solche Finanzkriminalität bekämpfen möchte, welche auf Kryptowährungen setzt.
Durch DAC8 werden Krypto-Dienstleister in die Pflicht genommen, Kundendaten zu sammeln und diese jährlich an die Behörden zu übertragen. Dadurch möchte die EU einen besseren Überblick über die Blockchain-Netzwerke erhalten und die Daten ihrer Mitgliedsstaaten austauschen.
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Zudem fordert die EU von ihren Mitgliedern die lückenlose Verbreitung der EU Digital Identity Wallet (kurz EUDI Wallet). Es handelt sich dabei um eine Möglichkeit für Bürger, ihre Identität auf digitalem Wege zu beweisen.
Die EUDI Wallet gilt auch als Vorbereitung für die Etablierung einer CBDC in der EU. Ihre Finanzbehörden hatten die Entwicklung eines digitalen Euros über die letzten Monate beschleunigt. 2027 soll ein Pilotprojekt, 2029 die Vollversion starten.
Verschlüsselung der Blockchain wird zum Trend
Die Verschlüsselung der bisher überwiegend transparenten Blockchains wird über die nächsten Monate möglicherweise zum Trend. 2025 zeigten einige Ereignisse innerhalb der Krypto-Szene, dass dem Randthema in Zukunft eine deutlich grössere Bedeutung zukommen dürfte.
So äusserte sich Ethereum-Erfinder Vitalik Buterin positiv über die Verschlüsselung der Blockchain, da diese eine Privatsphäre herstellt, die für Nutzer notwendig sei. Mit Ethereum arbeitet aktuell die grösste Smart-Contract-Plattform an der nativen Verschlüsselung.
Cardano, ein langjähriger Konkurrent Ethereums, arbeitet mit der Sidechain an einer ähnlichen Lösung. Auch hier sollen Transaktionen bei Bedarf also vertraulich werden. Die neue Sidechain möchten die Entwickler im kommenden Jahr einführen.
Krypto-Experte Ali Yahya hält den Vorteil verschlüsselter Blockchains sogar für so wichtig, dass diese den Kryptomarkt in Zukunft dominieren sollen.
Privacy will be the most important moat in crypto@alive_eth pic.twitter.com/GEZO5LVLXN
— a16z crypto (@a16zcrypto) December 15, 2025
Bitcoin-Kurs erreicht ein neues Allzeithoch
Etliche Experten erwarten, dass der Bitcoin-Kurs den Rhythmus seines Vierjahreszyklus im neuen Jahr abwirft. Stattdessen soll die grösste Kryptowährung ihren Siegeszug fortsetzen. Glaubt man Fachmännern wie Matt Hougan oder Arthur Hayes, so startet der Bitcoin-Kurs 2026 in einen neuen Bullenmarkt.
- Bitcoin
(BTC) - Preis
$88,539.00
- Marktkapitalisierung
$1.77 T
Nach dem bisher üblichen Vierjahreszyklus würde mit 2026 der nächste Krypto-Winter starten. Für den Kryptomarkt würde dies eine lange Zeit der Kurstiefs und weiterer Verluste bedeuten.
Weil sich die Konditionen des Kryptomarktes grundlegend verändert haben, stellen wachsende Teile der Krypto-Szene den bisher gültigen Rhythmus des Marktes infrage. Weil alle vier Jahre ein Bitcoin-Halving erfolgt, galt dieser zeitliche Rahmen als wegweisend.
Inzwischen nimmt die staatliche Unterstützung für Krypto rapide zu. Institutionelle Investoren kaufen digitale Anlagen in Milliardenhöhe. Den vierjährigen Bitcoin-Zyklus machen sie damit womöglich zunichte.
Um ein neues Allzeithoch zu erreichen, müsste der Bitcoin-Kurs über rund 126.200 US-Dollar steigen. Seinen gültigen Rekordwert stellte er im Oktober 2025 auf.
Schon gewusst? Das waren die Top Krypto-News 2025!



