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Schweizer Universitäten im Kryptosektor in den Top 10

von Paul

Mit der EPFL Lausanne und ETH Zürich sind zwei Schweizer Unis im Kryptosektor in Top Ten dabei.

Zwei Schweizer Universitäten im Kryptosektor in den internationalen Top 10 vertreten

Coinbase gehört zu den grossen Bitcoin- und Kryptobörsen weltweit. Das Unternehmen widmet sich aber nicht nur der eigenen Expansion. Auch die Bildung im Kryptowährungen liegt den Verantwortlichen auf dem Herzen, wenn man beispielsweise an die Lancierung von Coinbase Earn denkt. Der Anbieter hat auch stets ein Auge auf die Entwicklungen im universitären Umfeld und das Interesse der jungen Generation für Kryptocoins und die Blockchain-Technologie. Nun legt das Unternehmen seinen zweiten Bericht vor, der sich mit dem derzeitigen Status quo des Marktes beschäftigt. Eine wichtige Erkenntnis: Das grundlegende Interesse für den Kryptosektor hat sich in 2019 im Vergleich zum vorherigen Jahr erheblich gesteigert. Insbesondere Universitäten reagierten in den vergangenen 12 Monaten auf den Trend. In einer Befragung äusserte eine doppelte so grosse Gruppe Studierender als in 2018, sie hätten Hochschul-Kurse mit den Schwerpunktthemen Kryptowährungen oder Blockchain belegt. Eine ausgesprochen positive Veränderung – auch für die Schweiz. Sind doch zwei Schweizer Universitäten im Kryptosektor vorn dabei – aber dazu später mehr.

Hochschulen weltweit bauten Krypto-Kursangebot aus

Insgesamt wurde unter anderem eine Umfrage unter 735 US-Studierende im Alter von 16 Jahren aufwärts berücksichtigt. Schaut man sich eine Liste der 50 wichtigsten Elite-Universitäten (die Ranglisten-Daten stammten aus dem Ranking des sogenannten „US News and World Report“) an, zeigt sich auch hier ein gutes Wachstum. Statt vorher 42 % bieten nun 56 % der betreffenden Hochschulen Veranstaltungen zur Krypto-Branche und der Blockchain an. Die Auswertung hat Coinbase im Übrigen abermals mit dem Analyse-Partner Qriously realisiert. Tatsache ist: Die Themen im Kontext der Kryptowelt spielen längst nicht nur im IT-Bereich eine zentrale Rolle. Vielmehr fanden sieben von zehn Kursen ausserhalb der Informatik statt. Kurse belegten zum Beispiele Studierende aus den Fachbereichen Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Viele Universitäten erkennen, dass die Blockchain von „interdisziplinärer Bedeutung“ sein wird in der Zukunft.

Top Ten der führenden Universitäten im Krypto-Bereich

Top Ten der führenden Universitäten im Krypto-Bereich

Krypto-Clubs erleben regen Studierenden-Zulauf

Das zeigt sich auch an einer anderen Entwicklung. An mehr als 80 Prozent der Universitäten finden regelmässig Treffen von Krypto-Clubs statt. Teilweise existieren an Unis sogar mehr als ein solcher Zusammenschluss Studierender. Ein wesentliches Indiz dafür, dass die baldigen Berufseinsteiger begriffen haben, wie wichtig Erfahrungswerte auf dem Gebiet der digitalen Währungen und der Blockchain sein werden. Gleichsam spannend war für die Verantwortlichen im Hause Coinbase und Qriously, dass auch die Club-Mitglieder keineswegs grösstenteils erklärte Computer-Experten waren. Lediglich 20 bis 30 Prozent der Teilnehmer der Events liessen sich durchschnittlich dem IT-Sektor zuordnen, so die Aussage der Studien-Urheber. Gut ein Drittel aller Krypto-Kurse aber lässt sich letztlich durchaus in IT-Studiengängen verorten, fast 20 % im Business-Sektor.

Studierende sehen gute Berufschancen rund um die Blockchain

Grund für das eifrige Engagement der Studierenden aller Fachrichtungen ist unter anderem das Aufkeimen eines zunehmenden Misstrauens der klassischen Finanzwelt gegenüber. Soziale Gerechtigkeit ist für ein Fünftel der Umfrageteilnehmer ein Auslöser, sich verstärkt mit der Blockchain und damit verbundenen Aspekten auseinanderzusetzen. Auch die berufliche Orientierung spielt eine elementare Rolle. So erhoffen sich viele Studierende gute Einstiegschancen in der sich rasant entwickelnden Kryptobranche. Anders als bei herkömmlichen Banken und Finanzdienstleistern können Einsteiger in der Krypto-Industrie mit entsprechendem Know-how auf einen schnellen Aufstieg oder gut dotierte Berufe zu Beginn ihrer Karriere hoffen. Randnotiz: Zu den Mitgliedern des „Cornell Blockchain Club“ gehören auch angehende Hotelmanager sowie Studierende der Medizin und aus dem Bereich Agrarwirtschaft.

Welche Hochschulen sind besonders aktiv?

Den Spitzenplatz in Befragung und Auswertung geht an die Cornell University. Hier finden nach neun Kursen in 2018 mittlerweile 14 Kurse mit Bezug zu Bitcoin, Blockchain und Co. statt. Die Cornell University in der Top 10 in guter Gesellschaft, denn gleich fünf andere US-Hochschulen schafften es in die Führungsgruppe der Top 50. Vorjahressieger Stanford University liegt nun mit zehn Kursen auf Rang vier. Die Cornell lag zuvor auf diesem Platz. Aus Schweizer Sicht ist erfreulich, dass mit der „École polytechnique fédérale de Lausanne“ – der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) – auf Rang 5 und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich) auf dem Rang 8 gleich zwei Hochschulen unter den besten zehn im Ranking von Coinbase und Qriously anzutreffen sind.

Die einzige andere europäische Universität in der Spitzengruppe ist die Universität Kopenhagen. Das gute Abschneiden der Schweizer Unis im Kryptosektor bestätigt abermals, welch wichtigen Stellenwert das Land – nicht nur innerhalb Europas – für die Kryptobranche inzwischen hat.

Die ganze Studie von Coinbase

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