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Tesla will Bitcoin wieder akzeptieren, wenn Mining zu 50% grün ist

von Redaktion CoinPro.ch

Kurse reagierten daraufhin mit positiver Entwicklung.

Tesla will Bitcoin wieder akzeptieren, wenn Mining zu 50% grün ist

Er hat es schon wieder getan. Aber dieses Mal war es etwas konstruktiver als zuvor. Elon Musk, Tesla-Chef und reichweitenstarker Twitter-Flüsterer hat sich zum Bitcoin geäussert. Sein Unternehmen Tesla wird den Bitcoin wieder als Zahlungsmittel für die Elektroautos akzeptieren, wenn mindestens 50% der Energie für das Mining aus sauberer Energie komme.

Rückblick: Elon Musk zieht Bitcoin den Stecker

Zum Thema Energie und Mining wurde ja in den letzten Wochen von beiden Seiten, den Skeptiker:innen und den Anhänger:innen, leidenschaftlich diskutiert. Diese Diskussion waren manchmal polemisch, von beiden Seiten. Oftmals warfen sie auch den Skeptiker:innen vor, dass sie zu wenig oder gar kein Hintergrundwissen dazu haben. Denn das Mining würde bereits heute zu immer grösseren Teilen mit grüner und / oder alternativer Energie erfolgen. Unabhängig von Elon Musk sollte die konsequente Nutzung von erneuerbarer Energien für das Mining so oder so das Ziel der Mining-Industrie sein.

Lesenswert: Energieverbrauch von Bitcoin und Banken.

Reagierte Bitcoin-Kurs?

Dieser Kommentar wurde Sonntag-Abend von Elon Musk als eine Antwort auf einen Tweet von Cointelegraph gesendet. Dabei sah er sich wohl genötigt, zu reagieren.

Was wir bei Bitcoin gesehen haben, ist die Preismanipulation durch eine sehr mächtige und einflussreiche Person,

so die CEO von Sygnia, Magda Wierzycka. Sygnia ist ein Finanzdienstleistungsunternehmen in Südafrika. So oder so kam am Sonntag-Abend zu einer spürbaren Erholung des Bitcoin-Kurses. Dieser legte zwischenzeitlich um 10 Prozentpunkte und mehr. Dabei ist der zeitliche Zusammenhang definitiv nicht von der Hand zu weisen und würde das Statement von Wierzycka unterstreichen. Im Zuge dieser leichten Erholung trat natürlich ein, was in der Regel eintritt: Mit der Erholung des Bitcoin legten auch eine Vielzahl der Altcoins zu und machten ein paar Verluste der letzten Wochen wett. Wie nachhaltig dies sein wird, ist allerdings mehr als ungewiss.

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Beeinflussung von Aussen

Ist der Markt nach wie vor so beeinflussbar, dass ein einzelner Tweet reicht, um eine Kehrtwende zu erreichen? Eher schwer vorstellbar. Zum Vergleich: In der letzten Woche gab das zentralamerikanische Land El Salvador bekannt, dass Bitcoin ab sofort als offizielles Zahlungsmittel gilt. Diese historische Meldung, auch wenn es ein kleines und wirtschaftlich gebeuteltes Land ist, hätte vielen Expert:innen nach eigentlich mehr positive Stimmung am Markt hervorrufen können. Demgegenüber sehen wir Elon Musk der mit einzelnen Tweets zu Doge und Bitcoin scheinbar den Kurs beeinflussen kann. Nichts desto trotz: Der Kryptomarkt ist im Vergleich zu den klassischen Finanzmärkten nach wie vor ein kleines Licht. Auch wenn er stetig wächst. Und kleine Märkte lassen sich so oder so einfacher von aussen beeinflussen. Auch von Marktteilnehmern, die es vielleicht nicht nur entlang der Prinzipien und der Grundideen von Bitcoin tun.

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