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Bitcoin-Kurs: Diese fünf Faktoren sind wichtig

von Paul

Der Bitcoin-Kurs gilt als sehr volatil. Fünf Faktoren sind wichtig: Hash Rate, Halving, Marktstimmung, Bitcoin Dominanz Index und Gesamtmarktkapitalisierung

Bitcoin-Kurs: Diese fünf Faktoren sind wichtig

Kursvorhersagen gestalten sich im Kryptobereich schwierig. Volatile Schwankungen, Pump and Dump, FOMO (Fear of Missing Out) und FUD (Fear, Uncertainty and Doubt) sorgen für überraschende Kursbewegungen beim Bitcoin-Kurs. Krypto-Experten prognostizieren oft unterschiedliche Kursverläufe, welche von dem Platzen der „Bitcoin-Blase“ bis hin zu „Bitcoin in 2020 bei einer Million“ reichen. Da fällt es nicht immer leicht, den Überblick zu bewahren. Doch was sagen die Fundamentals? Wir werfen einen Blick auf fünf wichtige Indikatoren.

Bitcoin-Kurs: Bewegungen entlang der 8.000 CHF-Grenze

Der Bitcoin startet gut in das Jahr 2020 und steht aktuell bei einem Kurs von knapp 8.000 CHF. Laut einem Report der Analysefirma IntoTheBlock interessieren sich viele Anleger im Moment für die Preisspanne zwischen ca. 7.200 CHF und 8.150 CHF. In diesem Bereich halten knappe drei Millionen Bitcoin-Adressen BTC-Einheiten. Ein Ausbruch durch die obere Grenze könnte die Grundlage für einen neuen Angriff auf die wichtige 10.000 CHF-Grenze legen. Durch die angespannte Lagen zwischen den USA und dem Iran flüchten viele Anleger in sichere Häfen wie Bitcoin oder Gold. Eine dauerhafte Bestätigung der 8000 CHF-Grenze für diese Trendlinie in eine neue Unterstützungslinie verwandeln.

Bitcoin Dominanz Index weiter hoch

Viele Experten achten auf die Relation zwischen dem Bitcoin und den Altcoins, um die Tendenzen im Gesamtmarkt einzuordnen. Hierzu empfiehlt sich ein Blick auf den sogenannten Dominanz-Index. Dieser impliziert, wie viel Geld der Gesamtmarktkapitalisierung im Bitcoin steckt. Aktuell können wir einen sehr hohen Dominanz-Index von 69,1 Prozent beobachten. Knappe 147 Mrd. CHF von 212,4 Mrd. CHF (Gesamtmarktkapitalisierung) resultieren aus Bitcoin-Anlagen. Die Altcoins teilen sich hingegen einen Marktanteil von 30,9 Prozent. Daraus lässt sich der Verlauf der letzten Monate herleiten. Der Bitcoin gibt den Ton an, die Altcoins folgen. Ausbrüche aus diesem Muster gab es im Jahr 2019 nur vereinzelt, da die BTC-Dominanz erdrückend auf die anderen Assets wirkt.

Die Stimmung schlägt um

IntoTheBlock verweist in dem Report vom 3. Januar darauf, dass sich das Markt-Sentiment wahrscheinlich gedreht hat. In der Tat sieht es im Moment danach aus, dass es mehr Käufer als Verkäufer am Kryptomarkt gibt. Die Gesamtmarktkapitalisierung konnte die psychologisch wertvolle 200 Mrd. USD-Grenze nach langer Zeit wieder übersteigen und der Bitcoin-Kurs befindet sich auf einem kleinen Bull-Run. . Für eine Bestätigung dieses Trends sollte der Kurs die 8.000 CHF-Grenze jedoch zunächst dauerhaft bestätigen. In der Folge wäre ein schneller Anstieg in Richtung 10.000 CHF nicht ausgeschlossen.

Hash Rate auf Rekordniveau

Mit ca. 120 Exahashes pro Sekunde konnte die Bitcoin Hash Rate zum Jahresbeginn ein neues Allzeithoch erreichen. Das Netzwerk ist so stark wie nie zuvor. Die Hash Rate ist eine Masseinheit für die Rechenpower im Netzwerk einer Kryptowährung und stellt einen guten Indikator für die Stabilität im Ökosystem dar. Inwieweit die hohe Hash Rate mit dem aktuellen Kursverlauf zusammenhängt, ist unklar. Jedoch geht eine abfallende Hash Rate oftmals mit einem sinkenden Kurs einher.

Bitcoin Halving beachten

Die Frage, ob das Bitcoin Halving Event bereits im Kurs eingespeist ist, beschäftigt die Kryptowelt seit Wochen. Verschiedene Analysen kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen, eine klare Antwort gibt es nicht. Bei dem vergangenen Halving Event aus dem Jahr 2016 konnte der Bitcoin in der Folgewoche einen verhaltenen Anstieg von 630 CHF auf 665 CHF verzeichnen.Viele Experten datieren die Auswirkungen der Reward-Halbierung auf den Kurs bereits 6-12 Monate vor dem eigentlichen Halving Event. So konnte der Bitcoin vor dem letzten Halving einen Kurszuwachs über 30 % vorweisen. Ob dies auch in diesem Jahr der Fall ist, bleibt vorerst fraglich. Durch die steigende Krypto-Adaption könnten einige Faktoren einen grösseren Einfluss haben, als vor vier Jahren. Fest steht, dass wir vor einem turbulenten Kryptojahr 2020 stehen.

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