Bitcoin Kurs fällt auf unter 35.000 USD: Folgt ein weiterer Absturz?

Bitcoin Kurs fällt auf unter 35.000 USD: Folgt ein weiterer Absturz?

Die Lage in der Ukraine eskaliert zunehmend. Russlands Präsident Wladimir Putin hat Medienberichten zufolge mit den ersten Angriffen außerhalb der Ostukraine begonnen. Staatsoberhäupter von aller Welt verurteilen den Weg Russlands und sprechen von einem Kriegsbeginn. Während sich die USA und viele europäische Staaten hinsichtlich Sanktionen gegen Russland beraten, hat die Eskalation einen immensen Einfluss auf die Finanzmärkte. Auch Bitcoin verliert immens an Wert.

Bitcoin Kurs verliert rund zehn Prozent an Wert

Noch vor weniger als zwei Wochen notierte die grösste und älteste Kryptowährung Bitcoin bei rund 44.000 US-Dollar. Der Fear-and-Greed-Index war nach langer Zeit wieder auf einem neutralen Wert von 50 angelangt und es machte sich langsam wieder eine bullische Grundstimmung bei vielen Anlegern breit.

Davon ist aktuell allerdings nichts mehr zu sehen. Während viele Analysten nach dem starken Jahr 2021 mittlerweile ohnehin von einem längeren Bärenmarkt ausgehen, belastet der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland den Kryptowährungsmarkt enorm.

Der Bitcoin-Kurs ist am frühen Morgen binnen weniger Stunden um rund zehn Prozent eingebrochen und notierte kurzfristig nur noch bei rund 34.500 US-Dollar. Mittlerweile hat sich BTC minimal erholt und wird laut CoinMarketCap aktuell für ca. 35.500 US-Dollar gehandelt.

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Umso stärker waren einmal mehr die Altcoins betroffen wie Shiba Inu (SHIB), Dogecoin (DOGE), Polkadot (DOT) und Co betroffen.

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Verlieren Bitcoin und andere Kryptowährungen weiter an Wert?

Das ist eine Frage, die sich aktuell sicherlich viele Investoren stellen dürften. Gerade die aktuellen Geschehnisse in der Ukraine zeigen, dass Prognosen eben oftmals nur Modelle sind, die unter bestimmten Voraussetzungen eintreffen könnten.

Auch wenn der Finanzmarkt im Gesamten betroffen ist, sind Kryptowährungen deutlich volatiler und anfälliger bei Krisen. So ziehen Menschen bei Krisen risikobehaftete Investitionen oft zurück, bis sich die Lage stabilisiert hat. Das zeigt sich in den enormen Kursrücksetzern durch den sich zuspitzenden Konflikt.

Fakt ist, dass es bei einer weiteren Eskalation zu einem erneuten Kurssturz kommen wird. Ob sich bis zu diesem Schritt der Markt wieder leicht erholt haben wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht abzusehen. Am 16. März wird durch die Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve durch die wahrscheinliche Zinsstraffung ein weiter Punkt kommen, der zumindest kurz- bis mittelfristig den Aktien- und Kryptomarkt abbremsen könnte.

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