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Bitcoin-Prognose: Alte Rekordwerte werden in Zukunft geknackt, so Tom Lee

von Paul

Der renomierte und bekannte Bitcoin-Experte lehnt sich weit aus dem Fenster mit seiner Prognose, die er aber auch begründen kann.

Bitcoin-Prognose: Alte Rekordwerte werden in Zukunft geknackt, so Tom Lee

Der Chef Analyst von Fundstrat Globald Advisors, Tom Lee, ist der unumstösslichen Ansicht, dass der Bitcoin neue Rekordwerte erreichen wird. Dies sagte der Analyst vor Kurzem in einem Interview gegenüber dem US-amerikanischen TV CNBC. So könne die digitale Leitwährung auf über 20.000 Franken pro Coin ansteigen. Dies Bitcoin-Prognose überträfe die historische Höchstmarke von BTC.

Bitocin als Reservewährung?

Diese bullische Prognose verbindet er mit der Verwendung von BTC. Denn diese werde immer mehr zur Reservewährung der Kryptobranche. Im Moment steht die Währung bereits bei über 13.000 Franken (zum aktuellen Kurs). Er sieht einen klaren Trend, der nach oben geht.

Ich gehe davon aus, dass Bitcoin ohne Probleme die vorherigen Rekorde knacken wird.

Auch wenn sich BTC im Moment erholt, ist diese Prognose durchaus gewagt. Allerdings begründet er seine Aussagen auch: Durch die Aufmerksamkeit rund um die vermeintliche Kryptowährung von Facebook Libra, wächst das Interesse an richtigen Kryptowährungen wieder an. Dadurch erhält die Kryptowährung eine Legitimation für die Branche. Ebenso ist damit das Argument ad acta gelegt, dass Kritiker gerne bringen, die sagen, dass sie an Blockchain glauben, aber nicht in Bitcoin.

Libra mit grossen Einfluss

Eine weitere Vermutung von Lee ist, dass Libra den Markt der Stablecoins anführen wird. Das Ende für andere Stablecoins beendet dieses nicht. Einige davon dürften jedoch Schwierigkeiten bekommen:

Ich gehe nicht davon aus, dass die anderen Stablecoins an Wert verlieren, da sie jeweils an einem anderen Vermögenswert gekoppelt sind. Diejenigen, die lediglich durch einen Algorithmus stabilisiert werden, haben aber womöglich keinen ausreichenden Netzeffekt

Das Banken zukünftig mit den Facebook Projekten kooperieren werden, zweifelt Tom Lee jedoch eher an. Eine Dezentralisierung des Finanzwesens hat viele Vorteile für Zahlungsdienstleister, für Banken allerdings beinhaltet sie auch Nachteile. Denn der durchschnittliche Umsatz pro Facebook Nutzer liegt bei ungefähr 50 Franken, während eine Bank einen Umsatz von ca. 1.000 Franken  pro Kunde macht. Damit kann Facebook eine ca. 20 fache Gewinnsteigerung erzielen, wenn  dort Bankdienstleistungen angeboten werden. Daher ist es nachvollziehbar, dass die Banken darüber wenig glücklich sind.

Dies alles seinen Gründen dafür, dass die Bitcoin-Prognose von Tom Lee so positiv ausfällt.

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