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Brave Krypto-Browser – Nutzerzahlen übertreffen die 10-Millionen-Marke

von Paul

Der Brave Krypto-Browser ist als Google Chrome Alternative bekannt und erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Brave Krypto-Browser – Nutzerzahlen übertreffen die 10-Millionen-Marke

Seit dem 13. November ist die Version 1.0 des Brave Browsers aktiv. Die Anzahl der aktiven monatlichen Nutzer ist in kurzer Zeit von 8,7 Millionen (Oktober) auf 10,4 Millionen (November) gestiegen, während sich die Anzahl der aktiven Nutzer im vergangenen Jahr verdreifachte – auf 3,3 Millionen pro Tag. Die Beliebtheit des Brave Krypto-Browser erreicht damit eine neue Ebene.

Der Brave Browser ist eine Blockchain-basierte Plattform, die nicht nur ein schnelleres Browsen ermöglicht, sondern seine Nutzer auch für das Schauen von Werbung entlohnt. Der innovative Browser wurde unter anderem von Brendan Eich gegründet, dem Mitgründer von Mozilla und Erschaffer von Java Script. Schon heute gilt Brave als beliebtester Android-Browser in Japan und hat es zum ersten Mal in einem grösseren Land zum beliebtesten mobilen Browser geschafft.

Brave Browser Wachstum: Tägliche Nutzer

Brave Browser Wachstum: Tägliche Nutzer

Nutzer verdienen Basic Attention Token (BAT)

Brave sieht den Markt für digitale Werbung von Zwischenhändlern und Trackern dominiert, doch mit der Implementierung des eigenen Basic Attention Token (BAT) und durch die Nutzung der Blockchain-Technologie möchte Brave einen effizienten und transparenten digitalen Werbemarkt schaffen. Die Nutzer des Brave Browsers können sich freiwillig Werbung anzeigen lassen und dafür eine Belohnung in BAT erhalten.

Ein weiteres Ziel des Brave Krypto-Browser ist es, auf dem Markt der digitalen Werbung betrügerische Mittelsmänner und Tracker zu umgehen und Content-Erstellern ihren Lohn direkt zu bezahlen. In Kombinationen mit den hohen Datenschutz-Ansprüchen scheinen die Nutzer überzeugt zu sein.

Download Brave Browser

Brave Rewards nun auch für iOS-Nutzer verfügbar

Im August bekam der Brave Browser einen recht prominenten Zuwachs, nachdem sich auch Wikipedia in die Liste der offiziellen Publisher einreihte. Damit gewann der Browser einen wichtigen strategischen Partner. Wenige Monate zuvor schloss sich auch die L.A. Times dem Publisher-Netzwerk von Brave an.

Die Plattform Brave 1.0 kam im November heraus, wodurch die Brave Rewards nun auch für iOS-Nutzer verfügbar sind. Diese können jetzt auf den verschiedenen Webseiten für ihre favorisierten Inhalte Rewards spenden, wobei die iOS-Surfer als Ausgleich für die angezeigten Werbeinhalte BAT erhalten. Brave kündigte auch an, Content-Ersteller und Nutzer von Twitter miteinander zu verknüpfen, wodurch Brave-Nutzer den Inhaltserstellern auf Twitter BAT spenden könnten.

BAT sind auch über bekannte Kryptobörsen wie BitPanda, Coinbase oder Binance handelbar.

Der Brave Krypto-Browser als Kombination aus Werbeplattform und Datenschutz

Was die Plattform für ihre Nutzer eigentlich so attraktiv macht, ist die Kombination aus Werbeplattform, Privatsphäre und Datenschutz. Durch Brave Shields blockt der Browser unerwünschte Vorkommnisse wie etwa Phishing-Versuche, Tracker oder Malware. Ein weiterer Effekt des Blockens unerwünschter Anwendungen ist, dass sich Seiten drei- bis sechsmal schneller laden lassen als bisher. Doch nicht nur die Nutzerzahlen sind gestiegen, sondern auch die von Brave verifizierten Inhalte. Auf Plattformen und Webseiten wie GitHub, Vimeo, Twitter und YouTube tummeln sich im Brave-Universum ca. 340.000 verifizierte Content-Ersteller. Zu Jahresbeginn waren es gerade mal 28.000.

Brave möchte ein Ökosystem schaffen, in dem sich Anbieter von Werbung sowie Benutzer des Browsers gegenseitig finanzieren. Die verdienten BAT können laut Unternehmensangaben in herkömmliche Fiat-Währungen, aber auch viele digitale Assets umgewandelt werden. Über die Plattform Uphold müsse zuvor jedoch ein Verifizierungsprozess abgeschlossen werden.

Die Idee eines unabhängigen und durch Nutzer finanzierten Internets klingt zunächst verführerisch, doch um dem Selbstanspruch gerecht zu werden, muss Brave nun die nötige Infrastruktur bereitstellen. Der für die Auszahlung der Token erforderliche Verifizierungsprozess verlangt die Preisgabe der Identität inklusive Passbild, was nicht gerade nach geschützter Privatsphäre klingt.

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