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„Die Mutter aller Blasen“: Bank of America mit klarer Meinung zu Bitcoin

von Lemmy

Michael Hartnett, Chief Investment Strategist bei der Bank of America, sieht in Bitcoin (BTC) einen weiteren Fall spekulativer Manie.

Seifenblasen als Symbol der Bitcoin Blase?

Michael Hartnett, Chief Investment Strategist bei der Bank of America sieht in Bitcoin (BTC) „die Mutter aller Blasen“. Dazu verglich er die jüngste Rallye der beliebtesten Kryptowährung mit anderen Blasen und betonte das „zunehmend spekulative“ Anlageverhalten von Bitcoin.

Bank of America warnt vor riesiger Bitcoin-Blase

Die jüngste Bitcoin-Rallye hat eine Reihe prominenter Finanzanalysten beunruhigt, die vor einer riesigen Blase gewarnt haben. Wie Hartnett am Freitag erklärte, könnte der jüngste Anstieg des Bitcoin-Preises ein weiterer Fall spekulativer Manie sein, weshalb er Bitcoin als „die Mutter aller Blasen“ bezeichnete.

Der Stratege ist davon überzeugt, dass inflationäre Preisbewegungen auf den Märkten die BTC-Rallye in den letzten zwei Monaten unterstützt haben. Hartnett stellte fest, dass Bitcoin in den letzten Jahrzehnten eine Outperformance gegenüber anderen Vermögenswerten erzielt hat und der Preis seit Anfang 2019 um etwa 1.000 % gestiegen ist.

Bitcoin schaffte es jedoch, seine Leistung gegenüber anderen vergangenen Blasen zu bewahren. Dazu gehören beispielsweise ein Anstieg der Goldpreise um mehr als 400 % Ende der 1970er Jahre, japanische Aktien Ende der 1980er Jahre und Thailands Aktienmarkt Mitte der 1990er Jahre. 

BTC als Beispiel für „zunehmend spekulatives“ Anlageverhalten

Hartnett verglich die Bitcoin-Rallye mit dem Dotcom-Hype Ende der 1990er Jahre und den Immobilienpreisen Mitte der 2000er Jahre. Der Stratege wies darauf hin, dass diese Sektoren vor dem Zusammenbruch dreistellige prozentuale Zuwächse verzeichneten. Hartnett sagte jedoch nicht, dass der Preis für Bitcoin wie bei anderen Blasen in der Vergangenheit sinken wird. Er bezeichnete den Preisanstieg bei Kryptowährungen jedoch als ein weiteres Beispiel für ein „zunehmend spekulatives“ Anlageverhalten.

Weitere Finanzanalysten, die kürzlich vor einer Bitcoin-Blase gewarnt haben, sind David Rosenberg, Chefökonom bei Rosenberg Research. Bereits im Dezember warnte er vor einer Bitcoin-Blase und beschrieb BTC als „einen klassischen, der Herde folgenden, extrem überfüllten Handel“. Rosenberg ist der Ansicht, dass die aktuelle BTC-Performance keine Grundlage habe und beschuldigte deshalb Investoren, dass sie es nicht verstehen, wie das Angebot von Bitcoin funktioniert. 

Eine weitere Warnung kommt vom Wirtschaftsprofessor der NYU, Nouriel Roubini, alias Dr. Doom. Ende Dezember behauptete Dr. Doom, der Bitcoin-Preis wäre von einer Gruppe von Walen völlig manipuliert und habe keinen fundamentalen Wert. Somit sind wir kurz vor dem Punkt, an dem die hyperbolische Blase platzen wird, fügte er hinzu. 

Summa summarum: 2020 war ein hervorragendes Jahr für Bitcoin

Das letzte Jahr war für Bitcoin hervorragend: Der Kurs ist insgesamt um ca. 400 % gestiegen. Die BTC-Rallye wurde auch 2021 fortgesetzt, bis der Bitcoin-Kurs letzte Woche die 40.000 USD-Marke knackte. Der Kurs der Nr. 1-Kryptowährung hat sich in den letzten Tagen jedoch abgekühlt und bewegt sich zum Zeitpunkt dieses Berichts um die 35.000 US-Dollar.

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