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Italien: Bank ermöglicht ihren Kunden direkten Handel mit Bitcoin

von Michael Cyriax

Die Bank Sella bietet Kunden die Möglichkeit, auf der eigenen Plattform „Hype“ eine Wallet zu erstellen und ab sofort mit Bitcoin zu handeln.

Italien: Bank ermöglicht ihren Kunden direkten Handel mit Bitcoin

Trotz der Coronavirus-Krise, die auch einen Crash bei Kryptowährungen verursachte, gibt es positive Nachrichten aus der Krypto-Welt – und das ausgerechnet aus Italien.

Die italienische Bank „Banca Sella“ bietet ihren Kunden ab nun die Möglichkeit, auf der bankeigenen Plattform „Hype“ eine Wallet zu erstellen und ab sofort mit Bitcoin zu handeln. So können die Kunden dieser Bank auch ohne eine Drittpartei – wie z. B. eine Krypto-Börse – einbeziehen zu müssen, Bitcoin kaufen und verkaufen.

Plattform „Hype“ – Kryptos handeln ohne Drittparteien bei der Bank

Hype wird bereits von mehr als einer Million Kunden aktiv genutzt, heisst es in der Aussage der Bank. Auf der Plattform können neben dem Handel mit Kryptowährungen auch andere Finanzinstrumente wie CFD’s und Derivate gehandelt werden. Nun können die Kunden nach einer einfachen Registrierung mit wenigen Klicks eine eigene Wallet erstellen und sofort mit dem Kauf von Bitcoin starten.

Neben der Verwahrung der Bitcoins übernimmt die Bank auch die Verantwortung für die ordnungsgemässe Sicherung empfindlicher Daten, wie z. B. der privaten Schlüssel. Neben der schnellen Erstellung der Wallet verspricht die Bank auch eine kostenlose Nutzung der Plattform. Es können sogar mehrere eigene Bankkonten mit der Plattform verbunden werden. Dem Nutzer steht dann sein Kontoguthaben für den Kauf von Bitcoins zur Verfügung.

Es wurden jedoch unterschiedliche Handelslimits seitens der Bank eingerichtet, die je nach Umsatz und Verifizierung auch aufgehoben werden können. In der „Hype Start“- Kategorie kann die bekannteste Kryptowährung bis zu einem täglichen Kauflimit von 500 € gekauft werden. Das jährliche Limit in dieser Kategorie beträgt 2.500 €. In der „Premium“-Kategorie können täglich bis zu 4.990 € für den Bitcoin-Kauf ausgegeben werden bzw. bis zu 50.000 € pro Jahr. Für den Kauf und Verkauf von Bitcoin wird von der Plattform eine Gebühr in Höhe von 1 % erhoben.

Coronavirus – negative Folgen für den Kryptomarkt

Zentralbanken wie die EZB und FED pumpen aktuell viele Milliarden US-Dollar in den Markt, um die weltweite Wirtschaft zu stimulieren. Damit versuchen sie das „gescheiterte Finanzsystem“, wie es einige Insider der Krypto-Branche ernannt haben, weiterhin künstlich am Leben zu erhalten. Die Staatsverschuldung aller Länder weltweit ist nämlich auf ein Rekordniveau gestiegen.

Obwohl Bitcoin von vielen Experten der Branche als digitales Gold bezeichnet wird, konnte sich diese Kryptowährung in der aktuellen Krisenzeit nicht als ein sicherer Hafen beweisen. Als Folge der weltweiten Corona-Krise ist der Bitcoin-Kurs innerhalb der letzten 30 Tage um fast 50% eingebrochen. Nun konnte sich BTC nach dem Crash auf 3.700 USD, für welchen möglicherweise Botnet-Angriffe auf BitMEX verantwortlich waren, wieder oberhalb der 5.000 USD Marke stabilisieren. Aktuell bewegt sich die Preisspanne dieser Kryptowährung zwischen 6.000 und 6.300 USD. In den letzten 24 Stunden ist der BTC-Kurs um ca. 20% gestiegen.

Es bleibt zunächst abzuwarten, wann sich der BTC-Preis vollkommen erholt, doch Analysten sind der Meinung, dass Bitcoin aus der Corona Krise gestärkt hervorgehen wird.

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