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Kryptobrowser Brave kauft Suchmaschine und plant Google-Alternative

von Redaktion CoinPro.ch

Mit dem strategischen Zukauf scheint ein wichtiges Puzzleteil für die Vision gefunden zu sein. Der Kurs reagiert sehr positiv.

Schachbrett mit Brave Search Logo

Nach einem vielbeachteten Start des Kryptobrowsers Brave war es in letzter Zeit ruhiger. Brave ist der erste Brower, der es Nutzenden ermöglicht, beim Surfen den browsereigenen Token BAT zu verdienen. Und mit einem grossen Fokus auf Privatsphäre versucht, ein eigenes Ökosystem zu erschaffen hat sich gut entwickelt. Laut eigenen Aussagen nutzen bereits über 25 Millionen Nutzende den Browser monatlich.

Strategischer Zukauf für Brave

Nun machen die Verantwortlichen einen spannenden Zukauf publik. Dabei geht es um die offene Suchmaschine Tailcat. Diese wurde nun von Hubert Burda Media übernommen. Der Verlag verkauft die Technologie und das Entwicklerteam nun an Brave. Aus dem Verkauf der Technologie erhält Hubert Burda Media unter anderem Unternehmensanteile an Brave Inc. und wird Partner des Unternehmens.

Technologisch stehen heute hinter fast allen Suchmaschinen die Big Tech-Unternehmen. Im Gegensatz dazu basiert die Tailcat-Suchmaschine auf einem unabhängigen Index, der die erwarteten Ergebnisse liefert, ohne jedoch die Privatsphäre zu beeinträchtigen. Tailcat sammelt keine IP-Adressen und verwendet keine personenbezogenen Daten, um die Suchergebnisse zu verbessern.

Brave will mit dem strategischen Zukauf der Vision eines offenen Internets, in dem die Nutzenden die volle Kontrolle über ihre persönlichen Daten behalten und nicht ausspioniert werden einen Schritt näher kommen. Nun sollen die beiden Technologien von Brave für den Browser und Cliqz für die Suche zusammengeführt werden. Damit wollen die Verantwortlichen eine Alternative zum Marktführer Google werden.

Auf der ganzen Welt fordern immer mehr Nutzer echte datenschutzfreundliche Lösungen, um den aggressiven Praktiken der Big-Tech-Unternehmen zu entkommen. Brave setzt den Nutzer an die erste Stelle, und darum ist die Integration der datenschutzfreundlichen Suchtechnologie aus Deutschland in unsere Plattform der konsequente Schritt.

So der Gründer von Brave, Brendan Eich.

Brave-Token (BAT) als Belohnungssytem für die User

Das Konzept von Brave geht noch einen Schritt weiter. Die von den Nutzenden gesammelten BAT-Token sollen zur Unterstützung der Ersteller von Inhalten genutzt werden. Damit soll eine Ablösung des bestehenden Monetarisierungskonzept erreicht werden indem die Nutzenden Inhaltsersteller bezahlen und dadurch weniger Werbung und Cookies einsetzen müssen. Dadurch können die Nutzer am System teilnehmen und Token verdienen, die sie an die Seiteninhaber spenden oder auch in echte Prämien umwandeln können.

BAT-Kurs reagiert sprunghaft

Mit dem Bekanntwerden der Nachricht hat auch der BAT-Kurs reagiert und zwischenzeitlich um 40% zugelegt. Die BAT-User sehen diesen strategischen Zukauf wohl auch als klares Zeichen für das weitere Wachstum von Brave und der Entwicklung des Token des Ökosystems.

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