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Masternodes – passives Einkommen durch Netzwerk-Absicherung?

von Paul

Mit Coins Geld verdienen, einfach so nebenbei? Masternodes werden zunehmend als lukrative Quelle für ein passives Einkommen gehandelt. Doch was ist dran?

Masternodes – passives Einkommen durch Netzwerk-Absicherung

Im Handumdrehen viel Geld verdienen, das ist neben purer Innovationsbegeisterung wohl die Hauptmotivation dafür, dass sich so viele Menschen mit der Blockchain und Kryptowährungen beschäftigen. Oft rufen Versprechen von hohen Renditen bei wenig Aufwand und in der Tat könnte mit dem nötigen Grundkapital fast jeder in die Krypto-Welt eintauchen.

Als besonders rentable Alternative für klassisches Mining gelten Masternodes. Im Grunde genommen handelt es sich dabei um Server, auf denen die gesamte Blockchain gespeichert wird und welche die Aufgabe haben, Transaktionen und Blöcke zu verifizieren. Eine möglichst grosse Anzahl an Masternodes ist die Grundvoraussetzung für die Dezentralität eines Netzwerks und so können Hoster einer Masternode aktiv zur Sicherheit des entsprechenden Netzwerks beitragen.

Wie kann man mit Masternodes Geld verdienen?

Die Aufgabe des Node-Hosters ist für viele darum eine höchst ehrenvolle. Wenn es speziell um Bitcoins geht, ist sie ausserdem eine Art Freiwilligendienst – eine Entlohnung gibt es dafür nicht. Anders bei vielen anderen Plattformen: hier werden Betreiber von Masternodes an den durch die Miner erwirtschafteten Gewinnen beteiligt.

Das ist beispielsweise bei DASH der Fall. Ein grosser Teil der beim Mining generierten DASH werden unter den einzelnen Masternodes verteilt. In der Vergangenheit konnten das durchaus ein paar Tausend Franken monatlich sein – mit geringem Aufwand.

Voraussetzungen zum Betreiben einer Masternode

Wer jetzt mit dem Gedanken spielt, eine Masternode zu betreiben und so mit seinem Beitrag zur Dezentralisierung des Netzwerkes passives Einkommen zu generieren, muss zunächst einige Grundvoraussetzungen erfüllen:

  • Ausreichend Kapital: Je nach Plattform müssen Masternode-Betreiber eine definierte Mindestanzahl an Coins besitzen. Dabei konnte es sich in der Vergangenheit je nach Coin und Kurs um Werte in Höhe von unter Hundert bist zu mehreren Hunderttausend Franken handeln.
  • Basics: Eine feste IP-Adresse, eine Knotenadresse und ein Wallet sind Pflicht.
  • Zuverlässige Technik: Ein Server sowie eine rund um die Uhr verfügbare Verbindung zum Netzwerk sind zwingend notwendig. Ausserdem braucht es genug Speicherplatz auf der Blockchain.

Aber auch wer das sehr hohe Grundkapital nicht aufbringen kann oder will, hat die Möglichkeit, sich an Masternodes zu beteiligen. So kann man auch nur einen Teil einer solchen Node erwerben, was die Anfangshürde verkleinert. Jedoch wird man damit auch nur für seinem entsprechenden Anteil an den Mining-Gewinnen beteiligt.

Die Höhe des Anfangsinvestments schwankt je nach Kryptowährung und aktuellem Kurs. Auf der Plattform masternodes.online können sich Interessierte weitere Informationen zum benötigten Kapital einholen.

Passives Einkommen – so ganz nebenbei?

Mit einer Masternode und ohne viel Aufwand ein solides Zweiteinkommen zu erzielen, das klingt verlockend. Ganz so einfach ist es aber nicht. In erster Linie muss überprüft werden, ob sich das Investment wirklich bezahlt machen kann: Ist bei der betreffenden Kryptowährung mit einer Wertsteigerung zu rechnen? Wie hoch ist das jährliche Return of Investment (ROI), wie lange wird es dauern, bis sich die Anfangsinvestition durch die Einnahmen bezahlt macht?

Bei diesen Berechnungen müssen auch die laufenden Kosten berücksichtigt werden, die beispielsweise für das Webhosting des Servers und seinen Stromverbrauch entstehen. Je länger die Refinanzierung der Anfangsinvestition voraussichtlich dauert, desto wichtiger ist ein stabiler Kurs – und der ist in der Krypto-Welt alles andere als selbstverständlich. Deshalb sollten Sie auch bei zu hohen, allzu verlockenden ROI-Versprechungen misstrauisch werden. Ein Wert zwischen 5 % und maximal 25 % ist realistisch; heisst aber noch nicht, dass es sich um ein zuverlässiges Investment handelt. Der Mangel an Sicherheit ist ein Grund, weshalb sich Masternodes nicht als sicheres Investment für eine Altersvorsorge eignen.

Interessenten sollten sich genau über die verschiedenen Projekte mit Masternodes informieren und Nutzen wie Risiken abwägen. Ist ein seriöses Projekt gefunden und alle Grundvoraussetzungen werden erfüllt, ist es tatsächlich möglich, mit dem Betreiben einer Masternode ein regelmäßiges passives Einkommen zu generieren.

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