Bitcoin Kurs sinkt deutlich: Darum tätigt MicroStrategy Nachkäufe

Bitcoin Kurs sinkt deutlich Darum tätigt MicroStrategy Nachkäufe Titelbild

Der Bitcoin-Kurs sinkt deutlich. Während der Markt dunkelrote Zahlen schreibt, nutzt Grossinvestor MicroStrategy die Situation, um weitere Nachkäufe zu tätigen. Das Unternehmen besitzt mittlerweile mehr als ein Prozent aller jemals existierenden Bitcoin.

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Bitcoin Kurs sinkt deutlich

Der Bitcoin-Kurs sinkt deutlich. Allein über die letzten 24 Stunden verliert BTC 6,50 Prozent seines Marktwerts. Im Wochentrend entsteht dadurch ein Minus von 12,70 Prozent. Bitcoin notiert infolgedessen bei rund 63.000 US-Dollar.

Erst letzte Woche konnte BTC ein neues Allzeithoch erreichen. Der aktuelle Rekordwert liegt bei rund 74.000 US-Dollar. Viele Experten prophezeien der grössten Kryptowährung in diesem Bullenmarkt noch weitere Höhen.

  • bitcoin
  • Bitcoin
    (BTC)
  • Preis
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  • Marktkapitalisierung
    $1.32 T

In voraussichtlich einem Monat tritt das Bitcoin Halving ein, das die Blockbelohnung halbiert und das Angebot an BTC somit weiter verknappt. Infolgedessen könnte es zu massiven Kursgewinnen kommen. Viele Experten sagen einen erstmaligen Sprung über 100.000 US-Dollar pro Bitcoin voraus.

Zunächst setzt am Markt jedoch eine Korrektur ein, die Bitcoin 15 Prozent seines Handelswerts kostet. Dennoch kommt die Korrektur für viele Analysten nicht überraschend. Kursanalyst PlanB hatte Bitcoin bereits Anfang des Monats wiederholte Korrekturen von rund 30 Prozent vorausgesagt und Nachkäufe zu dieser Zeit empfohlen.

Darum tätigt MicroStrategy Nachkäufe

Auch MicroStrategy sieht während der aktuellen Verluste die Zeit für Nachkäufe gekommen. Firmengründer und Vorstandsvorsitzender Michael Saylor gab vor wenigen Minuten auf Twitter bekannt, weitere 9.245 BTC erworben zu haben.

Der Nachkauf erfolgte demnach bereits gestern und kostete das Unternehmen insgesamt 623 Millionen US-Dollar. Laut eigener Aussage habe man pro Bitcoin einen Durchschnittspreis von rund 67.400 US-Dollar gezahlt.

Das Geld stamme aus Firmenreserven sowie aus den Erlösen von Wandelanleihen, erklärte der Bitcoin-Maximalist auf Twitter.

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Laut Saylortracker liegt MicroStrategy mit seinem Investment immer noch rund 79 Prozent im Plus. Die unrealisierten Profite des Bitcoin-Vermögens betragen rund sechs Milliarden US-Dollar.

Sehr bald wolle Saylor das Portfolio jedoch nicht auflösen. Der US-amerikanische Unternehmer ist überzeugt, dass Bitcoin noch viele Jahre weiterhin steigen wird. Saylor machte immer wieder öffentlich klar, sich und seine Firma als Langzeithalter etablieren zu wollen.

MicroStrategy hält zu Redaktionsschluss 214.246 Bitcoin, für die das Unternehmen insgesamt rund 7,6 Milliarden US-Dollar zahlte. Der Durchschnittspreis pro BTC liegt aktuell bei rund 35.400 US-Dollar.

Der US-amerikanische Softwareentwickler ist damit der mit Abstand grösste öffentlich gehandelte Bitcoin-Investor. Das Unternehmen besitzt 1,02 Prozent aller jemals existierenden Bitcoin.

Weltweit existieren nur wenige bekannte Organisationen, die über noch mehr Bitcoin verfügen als MicroStrategy. Dazu gehört Vermögensverwalter Grayscale, der Kundenanlagen in seinem ETF GBTC verwaltet, sowie Konkurrent BlackRock mit IBIT. Darüber hinaus verwaltet auch Binance mehrere Hunderttausend BTC im Kundenauftrag, über die die Krypto-Börse allerdings die Verfügungsgewalt hat.

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