Ein Cardano-Entwickler offenbart die Zukunftspläne der drittgrössten DeFi-Blockchain. Die Erstellung von Layer-2-Lösungen auf ADA soll künftig will einfacher werden. Die Idee folgt einem aktuellen Trend des Projekts, die Nutzergemeinschaft zunehmend in die Pflicht zu nehmen.

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Cardano: Entwickler offenbart Zukunftspläne der Blockchain

Ein Cardano-Entwickler offenbart die Zukunftspläne der Blockchain in puncto Skalierung. ADA soll möglicherweise einen Durchsatz von bis zu einer Million Transaktionen pro Sekunde erreichen. Dafür wollen die Entwickler Layer-2-Lösungen einspannen.

Die Entwicklung derartiger Skalierungslösungen soll künftig viel einfacher sein als bisher, wie Programmierer Sebastien Guillemot kürzlich auf Twitter bekannt gab.

Guillemot stellte eine Investitionsplattform namens Milkomeda vor. Diese erlaubt es Nutzern, Kapital über verschiedene Blockchains einzusammeln und es in einem einzigen Token auf Cardano zu konsolidieren.

Ein Nutzer stellte dem Programmierer daraufhin die Frage, ob Cardano derzeit an einer vertrauenlosen Token Bridge und einem eigenen Layer-2 arbeitet. Guillemot erklärte, unabhängige Entwickler künftig stärker in das Wachstum des Ökosystems einbeziehen zu wollen.

“Wir arbeiten daran, die Erstellung von L2s für Cardano generell zu vereinfachen.” So Guillemot.

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Jüngst veröffentlichte das zentrale Entwicklerstudio hinter ADA, Input Output, ein Projekt, das ein ähnliches Ziel verfolgt. Die Entwicklerplattform Marlowe soll Programmierern die Erstellung eigener Smart Contracts so einfach machen wie nie zuvor. Dafür verwendet der Dienst unter anderem ein Baukastensystem und eine dedizierte Testumgebung.

Cardano arbeitet bereits an eigenem Layer-2

Die Entwickler von Cardano verlassen sich jedoch nicht vollständig auf ihre Nutzergemeinschaft. Tatsächlich arbeitet Input Output bereits mindestens an einem eigenen Layer-2.

Die Blockchain namens Midnight wurde im November 2022 angekündigt. Sie soll über einen eigenen Token namens Dust verfügen. Dem Cardano-Ökosystem soll die Blockchain eine insgesamt bessere Skalierbarkeit bescheren. Zusätzlich soll sie Nutzern Privatsphäre bieten, wie sie sonst von Privacy Coins bekannt ist.

Midnight soll letztlich jedoch nur eine mehrerer Blockchains sein, die Cardano als Layer-2 dient. ADA setzt bei der Skalierung auf ein Protokoll namens Hydra, das Anfang Mai seine öffentliche Testphase erreichte.

Wie viele ähnliche Projekte setzt auch Cardano hauptsächlich auf eine Skalierung über Layer-2-Lösungen. Dabei werden Transaktionen vom Mainnet auf teilautonome Blockchains ausgelagert und letztlich nur eine Zusammenfassung vieler Zwischenschritte an das Mainnet übertragen.

Kritiker befürchten, dass Layer-2-Lösungen die Dezentralisierung der Kryptobranche verringern. Darüber hinaus bieten sie nicht dieselbe Sicherheit wie eine Layer-1-Blockchain.

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