Diese drei Kryptowährungen outperformen Bitcoin seit 2016

Diese drei Kryptowährungen outperformen Bitcoin seit 2016 Titelbild

Drei der grössten Kryptowährungen outperformen Bitcoin seit 2016 unter Beachtung der Kursentwicklung. Besonders kräftig gewachsen ist der Dogecoin als Sieger des Vergleichs. Auch Ethereum und Monero verzeichnen im Vergleich zu BTC deutliche Gewinne.

Diese drei Kryptowährungen outperformen Bitcoin seit 2016

Bitcoin gilt vielen Krypto-Investoren bis heute als der sichere Hafen. Meist gibt die grösste Kryptowährung die Marktbewegung vor, die sich dann auf den Rest des Marktes ausbreitet. Drei der populärsten Kryptowährungen schaffen es aber seit 2016 die Kursentwicklung von BTC in jedem Jahr zu schlagen.

Diese Erkenntnis gewinnt Holger Rohm. Dabei vergleicht er die digitalen Anlagen unter einem bestimmten Gesichtspunkt. Rohm nennt ihn “Satoshi Cost Averaging.” Das Prinzip ist simpel. Rohm geht dabei der Frage auf den Grund, wie sich das eigene Vermögen entwickelt, wenn man die Entscheidung trifft, Bitcoin in eine andere Kryptowährung umzuwandeln.

Wandelte man seit 2016 BTC in Dogecoin, Ethereum oder Monero um, konnte man die Kursentwicklung des Bitcoin auf diese Weise schlagen. Besonders stark entwickelte sich DOGE, der 2016 ein Plus von 873,8 Prozent erzielen konnte. Es war das bislang beste Jahr des Dogecoin. In einer kürzeren Zeitspanne gewinnen auch weitere Kryptos gegenüber BTC. Etwa BNB, Polygon, Tron oder Cosmos.

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Dogecoin, Ethereum und Monero schlagen BTC-Kurs

Die niedrigsten Gewinne im Vergleich zu BTC erlebt der DOGE-Kurs im Jahr 2022. Hier liegt das Plus bei verhältnismässig geringen 28,7 Prozent. Deutlich geringer fallen die Gewinne über die sechs Jahre hinweg bei Ethereum aus. Ether erlebte seine bislang beste Zeit ebenfalls 2016.

Dogecoin
M-Cap | CHF 11.466.084.929
CHF 0,082991
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Der Ethereum-Kurs stieg damals um 169,5 Prozent im Vergleich zum Bitcoin. 2022 wächst die Anlage mit geringen 10,5 Prozent bisher am geringsten. Ethereums Marktkapitalisierung erreicht mit 163 Milliarden US-Dollar inzwischen die Hälfte derer des Bitcoin.

Monero gelang es ebenfalls, den Bitcoin-Kurs zu übertrumpfen. Der Trend, der bei ETH und DOGE zu sehen ist, trifft auf XMR allerdings nicht zu. 2016 lag das Kursplus bei 40,2 Prozent und damit lediglich im Mittelfeld im Vergleich zu anderen Jahren.

Das bisher stärkste Wachstum gegenüber Bitcoin erlebte Monero 2021 mit +68,3 Prozent. Im Vergleich zu den beiden anderen Kryptowährungen sind die Gewinne des Privacy Coins bislang sehr verhalten.

Können die rentabelsten Kryptos weiter wachsen?

Fraglich ist, ob es den drei rentabelsten Kryptos auch in Zukunft gelingen kann, den Bitcoin zu schlagen. Betrachtet man Dogecoin, so führten ganz verschiedene Gründe zu dem enormen Wachstum.

Dogecoin startete 2013 als Memecoin und verwendete Litecoin als Grundlage. Das Dasein als Memecoin liess einige Nutzer die digitale Anlage kaufen. Seit 2020 sorgte hingegen ein weiterer Grund für die starke Preisentwicklung. Unternehmer Elon Musk äussert sich seit 2020 auf Twitter immer wieder über DOGE.

Unter seinen Anhängern führen die Botschaften zu vielerlei Investitionen. Immens war die Reaktion auf Musks Tweets besonders 2021. Damals explodiert der Kurs der Kryptowährung innerhalb kürzester Zeit und erreicht sein bisheriges Allzeithoch.

Was zunächst als Spass begann, ist mittlerweile Musks vollster Ernst. Er wendete sich vom Bitcoin ab und unterstützt voller Überzeugung den Dogecoin. Für die Kryptobranche weist dieser eine recht hohe Inflationsrate auf. Durch eine geringe Blockzeit schätzen einige Nutzer die Spasswährung als Zahlungsmittel.

Tendenziell als sicherer gilt weiteres Wachstum seitens Ethereum. Die zweitgrösste Kryptowährung ist längst kein Geheimtipp mehr. Dennoch gilt die älteste dedizierte Smart Contract Plattform als Hoffnungsträger. Viele Nutzer glauben an das Flippening. Demnach stehen weitere Gewinne über BTC aus.

Monero setzt auf bestimmte Funktionen, die der Bitcoin bisher nicht liefert. Die starke Verschlüsselung der Blockchain verhindert eine Durchleuchtung seitens Behörden und Blockchain-Analysten. Aufgrund dessen nimmt die Bedeutung von Monero als Zahlungsmittel stetig zu.

2022 gelang es XMR daher, vergleichsweise stabil zu bleiben. Durch die relative Stabilität beendete Monero mit einem Plus von 54,8 Prozent gegenüber BTC das Jahr. Bitcoiner glauben, BTC könnte den Privacy Coin durch weitere Upgrades verdrängen. Auch das Lightning Network sei ein Konkurrent.

Bislang konnte sich LN gegenüber Monero nicht durchsetzen. Monero existiert seit 2014. Seither versäumten es die Bitcoin-Entwickler, eine vergleichbare Privatsphäre herzustellen.

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