Ende vergangenen Jahres liess die Nachricht aus Deutschland viele Krypto-Enthusiasten noch enthusiastischer werde: Die Sparkassen-Finanzgruppe hatte öffentlich bekannt gegeben, dass sie die Möglichkeit prüfe, eine Krypto-Wallet auf den Markt zu bringen. Der direkte Kauf von Bitcoin sollte so über das eigene Sparkassen-Konto möglich sein. Mittlerweile ist klar, dass die Kunden der Sparkassen-Finanzgruppe ihre Kryptowährungen weiterhin auf klassischen Krypto-Börsen kaufen müssen. Dennoch kommt die Sparkassen-Wallet, aber was kann diese eigentlich?

Sparkasse setzt nicht auf Bitcoin-Handel: Alte Leier um Schneeballsystem

Nach langen Diskussionen in den vergangenen Monaten hat sich die Sparkassen-Finanzgruppe bei der Veröffentlichung der Wallet dazu entschieden, ihren Kunden keinen Handel mit Bitcoin und Co zu ermöglichen. Bei der Sparkassen-Wallet handelt es sich also nicht um eine echte Krypto-Wallet. Noch immer scheint es im Lager der Sparkasse zu viele Stimmen zu geben, die im Bitcoin lediglich ein grosses Schneeballsystem sehen.

Insbesondere der Kurscrash in den letzten Wochen hat die Bedenken vieler Verantwortlicher noch einmal verstärkt. Das Scheitern von Terra (LUNA) und drohende Pleiten bei vielen Krypto-Unternehmen sorgen dafür, dass es einen deutlich undifferenzierteren Blick auf die Branche von aussen gibt.

Dass zahlreiche Kunden sehr gerne in einem sicheren Umfeld in Kryptowährungen investieren würden, ist hierbei scheinbar nicht von Bedeutung. Letztendlich bleibt den meisten Nutzern nur die Möglichkeit, sich auf eigene Faust für einen der vielen Anbieter auf dem Kryptowährungsmarkt zu entscheiden. Das endet nicht selten darin, dass Investoren ihr Geld auf unsicheren Handelsplätzen verlieren.

Sparkassen Wallet für tokenisierte Aktien und Immobilien

Stattdessen ist die Sparkassen-Wallet für tokenisierte Aktien und Immobilien ausgelegt. Der Vorteil bei tokenisierten Anlagen ist, dass so auch Teilstücke von Immobilien und Aktien erworben werden können. Das ist ansonsten nicht einfach so möglich. Eine echte Innovation ist das alles allerdings nicht. Da die Sparkassen-Finanzgruppe in viele kleine Verbände aufgeteilt ist, bieten einige Sparkassen zumindest ein Krypto-Feature in Zusammenarbeit mit der BSDEX Handelsplattform an.

Das ist zumindest ein Kompromiss, der dazu führt, dass sich Interessenten sicher und seriös über Kryptowährungen informieren können und an einen seriösen Partner verwiesen werden.

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