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Forbes bewertet die 50 Fintech-Unternehmen – Blockchain dabei

von Michael Cyriax

Die viel beachtete Forbes Liste der 50 wichtigsten Fintech-Unternehmen beinhaltet bereits sechs Unternehmen aus dem Bereich Blockchain und Kryptowährungen.

Forbes bewertet die 50 Fintech-Unternehmen - Blockchain dabei

Der Bereich Fintech-Startups generiert jährlich mehrere Milliarden US-Dollar. Viele Investoren erkennen die Chancen und fördern den Sektor der Finanztechnologien. In dem neuen „The Forbes Fintech 50“ listet das Magazin die 50 innovativsten Fintech-Unternehmen aus dem weltweiten Markt auf. Insgesamt feiern in diesem Jahr 19 Startups eine Premiere in der begehrten Liste. Neben dem Versicherungswesen, Zahlungsdienstleistern und Investment-Firmen kann der Bereich „Blockchain & Bitcoin“ mit 6 Nominierungen glänzen. Wir werfen einen Blick auf die innovativsten Blockchain-Unternehmen.

Forbes: 50 Fintechs für Blockchain und Krypto-Unternehmen (Quelle: Forbes)

Forbes: 50 Fintechs für Blockchain und Krypto-Unternehmen (Quelle: Forbes)

Ripple

Das Zahlungsnetzwerk Ripple ist den meisten Krypto-Usern seit Jahren bekannt. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, internationale Transaktionen für Banken und Nutzer günstiger und effizienter zu gestalten. Mithilfe der Blockchain-Technologie bietet Ripple eine Lösung für den Zahlungsverkehr über Ländergrenzen. Renommierte Unternehmen wie Moneygram und die Mitsubishi UFJ Financial Group investierten bereits in den „Bitcoin der Banken“ und über 200 Banken setzen auf das Blockchain-Netzwerk. Mit einer Marktkapitalisierung von ca. 14 Mrd. CHF ist Ripple, hinter Bitcoin und Ethereum, die drittgrösste Kryptowährung der Welt. Der Preis eines XRP-Coins liegt aktuell bei einem Wert von 0,32 CHF. Immer wieder prognostizierten bekannte Investoren Ripple einen zweistelligen Kurs. Im Januar 2018 erreichte XRP sein Allzeithoch von 3,76 CHF.

Maker DAO

Maker DAO liefert ein innovatives Modell für dezentrale Stable Coins und schafft den Sprung in den elitären Kreis der „The Forbes Fintech-50“-Liste. Der Stable Coin DAI basiert auf dem US-Dollar und Maker dient als intelligente Vertragsplattform auf der Ethereum-Blockchain. Grob gesagt hält Maker den DAI mithilfe eines Sicherheitssystems auf einem Wert von 1 USD. Die Market Cap von Maker liegt bei knappen 600 Millionen CHF. Damit rangiert das kalifornische Startup aktuelle auf Position 28 in den Krypto-Charts.

Everledger

Mit Everledger schafft es ein weiteres Blockchain-Unternehmen in die Forbes-Liste. TransferWise und Everledger sind zudem die einzigen nicht-amerikanischen Fintech-Unternehmen unter den 50 auserwählten. Das Londoner Start-Up hat eine Blockchain entwickelt, die sich auf das Tracking von Waren und Rohstoffen, spezialisiert. In der Folge liefert Everledger, im Gegensatz zu vielen anderen Token, einen realen Use-Case, der die Diamanten-Börse nachhaltig prägen kann. Blutdiamanten werden in Konfliktgebieten geschürft und die Erlöse werden nicht selten in gewalttätige Konflikte investiert. Die Diamanten-Industrie hat sich zwar verpflichtet, dass dieser Handel strengstens untersagt ist, jedoch fluten Zertifikatsfälschungen bis heute den Markt. Und hier kommt die Blockchain ins Spiel. Mit der dezentralen Transaktionshistorie speichert Everledger Zertifikatsnummern, Karat und Farben  der Diamanten fälschungssicher ab. Diese geniale Prinzip möchte das Start-Up zukünftig auch im Weinvertrieb, beim E-Recycling und auf dem Kunstmarkt etablieren.

Coinbase

Die Kryptowährungs-Handelsbörse Coinbase wurde im Jahr 2012 von Brian Armstrong und Fred Ehrsam gegründet und konnte seitdem eine einzigartige Erfolgsgeschichte verzeichnen. So erwirtschaftete das kalifornische Unternehmen einen Umsatz von 2 Milliarden US-Dollar mit Transaktionsgebühren, der Unternehmenswert liegt bei ca. 8 Mrd. USD. Aktuell bietet die Handelsplattform seinen Usern das Trading mit 50 Kryptowährungen an. Über das „Coinbase EARN“-Programm können registrierte Mitglieder unterschiedliche Kryptowährungen verdienen, indem sie Fragen zu der jeweiligen Technologie beantworten.

Chainalysis

Chainalysis bekämpft Krypto-Kriminalität und bietet komplexe Blockchain-Analysen für Regierungsbehörden, Banken und Unternehmen an. Unternehmen wie Accel und Benchmark investierten in das Start-Up und Krypto-Börsen wie Bittrex nutzen die Dienste von Chainalysis. Immer wieder steht das Thema „Sicherheit“ im Mittelpunkt der Krypto-Welt. Scammer klauen Daten,Black Hat Hacker attackieren Börsen und Fake ICO´s kratzen an der Reputation des Krypto-Marktes. Im Mainstream werden die digitalen Assets oftmals als „Darknet-Währungen“ tituliert und als „Zahlungsmittel für Kriminelle“ diffamiert. Technologien wie Chainalysis kämpfen für mehr Transparenz rund um die Blockchain.

Axoni

Axoni setzt auf die Blockchain-Technologie, um die Infrastruktur der Finanzmärkte zu überholen. Big Player wie Goldman Sachs und JP Morgan unterstützen das Projekt als Investoren, insgesamt liegt das Funding bei ca. 57 Millionen CHF. Die Distributed Ledger Technologie von Axoni bietet eine sichere Dateninfrastruktur für mehrere Parteien und ist dabei vor allem leistungseffizient.

Der Vergleich zu 2019

Ripple und Coinbase stehen wie im vergangenen Jahr auf der „The Forbes Fintech 50“-Liste. Durch das Debüt von Axoni, Chainalysis, Everledger und Maker DAO ist der Blockchain-Sektor insgesamt 6 Mal vertreten. Eine kleine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Gemini, Circle und Bitfury mussten das elitäre Feld in diesem Jahr verlassen.

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