Home News PayPal kauft grosse Mengen an Bitcoin und treibt den Preis

PayPal kauft grosse Mengen an Bitcoin und treibt den Preis

von Lemmy

Ein Bericht von Pantera zeigt, dass Unternehmen wie PayPal und Square den Kaufdruck auf die beliebteste Kryptowährung Bitcoin wesentlich erhöht haben.

Bitcoin und Dollar

Um die Nachfrage für seine Kryptodienste zu befriedigen, kauft der Zahlungsriese PayPal grosse Mengen des aktuellen Bitcoin-Angebots.

In einen Bericht von Pantera Capital wurden die Auswirkungen des Eintritts grosser Akteure in den Kryptomarkt analysiert. Die Investmentfirma machte darin deutlich, dass Unternehmen wie PayPal und Square den Kaufdruck auf die beliebteste Kryptowährung wesentlich erhöht haben – was auch positive Wirkungen auf den Bitcoin-Kurs hatte.

PayPal sorgt für Mangel an Bitcoin

Aktuell bewegt sich der Bitcoin-Preis um die 16.200 CHF und die Gewinne in den Wochen- und Monatscharts liegen bei 14% bzw. 56%. Vor wenigen Tagen erreichte Bitcoin ein neues Allzeithoch in Bezug auf die Marktkapitalisierung, wodurch es sogar die Marktkapitalisierung von Mastercard übertraf.

Laut Pantera Capital zeigt die aktuelle Rallye Anzeichen dafür, dass sie im Vergleich zu 2017 nachhaltiger ist, da sie auch von institutioneller Nachfrage getrieben wird. Das könnte mit einem neuen Allzeithoch des BTC-Preises resultieren. So stellte die Investmentfirma fest, dass PayPal und Square aktuell mehr Bitcoins kaufen, als neue geschürft werden.

PayPal hat sich aufgrund der Anforderungen der Bitlicense vom Bundesstaat New York dazu verpflichtet, jeweils einen „echten Bitcoin“ für jede von seinen Benutzern gekaufte Einheit aufzuweisen. Die Anzahl der PayPal-Nutzer wird auf 345 Millionen geschätzt, während Bitcoin vergleichsweise etwa 100 Millionen Benutzer hat.

Laut Pantera Capital soll der Mangel an Bitcoin real sein – und PayPal soll die Ursache dafür sein. Der Eintritt des Zahlungsriesen in den Krypto-Markt könnte einen dramatischen Einfluss auf den Bitcoin-Preis haben.

Bitcoin-Preis steigt wegen hoher Nachfrage

Laut Daten von Bitcointreasuries haben Unternehmen wie MicroStrategy und Galaxy Digital Holdings durch den Ankauf von Bitcoin aktuell schätzungsweise 15 Milliarden Dollar angesammelt, was etwa 842.229 BTC bzw. fast 5% des gesamten BTC-Angebots entspricht.

Nach einem vorher festgelegten und festen Zeitplan gibt das BTC-Netzwerk eine genau definierte Menge an Bitcoins heraus, bis alle von den insgesamt 21 Millionen Coins in Umlauf gebracht werden. Aktuell werden alle 10 Minuten nur 6,25 neue Bitcoins geschürft – und diese Menge halbiert sich alle 4 Jahre. Mit abnehmendem Angebot an BTC soll die Nachfrage und dementsprechend auch der Preis zukünftig steigen.

Aufgrund der Ankündigung des Zahlungsanbieters, seinen Service im nächsten Jahr auch für internationale Kunden zu erweitern, könnte der Kaufdruck auf BTC weiterhin steigen. Die Angebotsknappheit könnte mit der Zeit noch unausgewogener werden, sobald auch andere, grössere Finanzinstitute dem Beispiel von PayPal & Co. folgen, denn die einzige Möglichkeit, die Nachfrage und Angebot im Gleichgewicht zu halten, ist ein höherer Preis.

Der Zahlungsdienstleister Square ebenso im Rennen

Neben PayPal ist auch eine andere Firma aggressiv in den Krypto-Markt eingestiegen – nämlich der Payment-Dienst Square von Jack Dorsey, dem Mitgründer von Twitter. Über die Cash App können Nutzer in den USA Bitcoin kaufen.

Um die Nachfrage seiner Kunden zu bedienen, kauft Square für dieses Angebot umgerechnet etwa 40 % aller neu geschürften Bitcoins vom Markt auf, während diese Menge bei PayPal sogar bis zu 70 % beträgt. Dementsprechend kaufen die zwei US-Firmen sämtliche neuen Bitcoins am Markt auf, was zusätzlich zum Halving weitere Engpässe erzeugt.

Auch Prominente und Milliardäre zeigen Interesse an Bitcoin

Doch nicht nur das Interesse des Einzelhandels an der Kryptowährung nimmt zu, sondern auch das Interesse von Prominenten und Milliardären. Wenige Monate nachdem der Milliardär und Wall-Street-Geldmanager Paul Tudor Jones seine Investition in Bitcoin ankündigte, hat auch der mexikanische Milliardär Ricardo Salinas Pliego enthüllt, 10 % seiner liquiden Investitionen in die Kryptowährung investiert zu haben.

Sogar der Bitcoin-Kritiker Nouriel Roubini gestand letzte Woche in einem Interview, dass Bitcoin ein Wertspeicher ist. Laut Pantera soll es jetzt auch viel einfacher sein, Bitcoin zu kaufen, als 2017. Die breitere Akzeptanz bedeutet, dass Bitcoin mit grösserer Wahrscheinlichkeit höhere Preisniveaus aufrechterhalten wird.

Weitere Bitcoin-News

Jetzt Beitrag teilen

Das könnte Dir auch gefallen