Mit Hinblick auf «Web 3.0» oder im späteren Verlauf gar das «Metaverse» wird es nun immer ernster. Auf kurz oder lang kommt man an diesen beiden Themen nicht mehr vorbei. Weltweit bekannte Unternehmen wie Ubisoft, Adidas, Nike, Google, Walmart, McDonalds und Microsoft haben bereits die neue digitale Welt für sich entdeckt.

Der legendäre Supersportwagenhersteller «Lamborghini» ist nun auch in der Welt der digitalen Vermögenswerte angekommen. Für den kommenden Monat verkündete man zudem die Veröffentlichung ihrer ersten Non-Fungible-Token-Kollektion (NFT) an. Dieser soll auf den Namen «Space Time Memory» hören.

Lamborghini beauftragt Schweizer Künstler Oefner 

In der Pressemitteilung brachte Lamborghini an die Öffentlichkeit, dass ein Schweizer Künstler am Werke sein werde. Die Rede ist von Fabian Oefner, der ausgewählt wurde, um die oben bereits erwähnte NFT-Kollektion zu entwerfen. Der Automobilhersteller begründete seine Entscheidung für den 38-Jährigen, dass „seine Arbeiten dafür bekannt sind, die Grenzen zwischen Zeit, Raum und Realität zu erforschen.“

Auch wurde erwähnt, dass „das Projekt aus zwei verschiedenen Elementen besteht. Einem physischen Kunstwerk in Form des Lamborghini Space Key und einem digitalen Werk, das noch enthüllt werden muss.“ Oefner selbst erklärte seine Zusage mit den Worten:

Was mich bei diesem Projekt interessiert hat, ist die Überschneidung zwischen der digitalen und der physischen Welt. Das Auto und seine Komponenten, etwas Physisches und Reales, wird in etwas Digitales verwandelt, das nie existiert hat. Und das Kohlefaserteil, etwas Physisches und Greifbares, dient als Schlüssel für den Zugang zur digitalen Erfahrung des Kunstwerks. In beiden Fällen findet eine Metamorphose von der physischen in die digitale Welt statt.

Im weiteren Verlauf der Bekanntmachung war die Rede von einem „Scannen des QR-Codes, den Oefner nach der Rückkehr aus dem Weltraum in die Kohlefaser des Space Key eingraviert hat.“ Dieser solle nämlich den Zugang zum NFT ermöglichen. Was wiederum die Grenzen zwischen dem Physischen und dem Digitalen verschwimmen lässt.

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„Krasser Gegensatz“ zur Bored-Ape-Serie

Laut «The Verge» zeigt Oefners Entwurf für das NFT eines der beliebten Autos des Autoherstellers, das allen Anschein nach „die Schwärze des Weltraums driftet und sich in seine Bestandteile auflöst.“ Der künstlerische Stil des NFT von Lamborghini soll tatsächlich in krassem Gegensatz zu den beliebten Cartoon-Bildern der Bored Ape-Serie stehen.

Im Februar ist es dann so weit. Dann soll die erste von fünf geplanten Auktionen starten. Jede Auktion wird 75 Stunden und 50 Minuten dauern. „Warum?“, fragt sich der ein oder andere sicherlich. Dies soll nämlich genau der Zeit entsprechen, die Apollo 11 benötigte, um die Erde zu verlassen und in die Mondumlaufbahn einzutreten. Uns bleibt lediglich zu sagen: „Herzlich willkommen im NFT-Weltraum.“ (mck)

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