Krypto-Kreditkarten und das Bezahlen mit Kryptowährungen sind im Trend. Als Partner vieler Krypto-Börsen fungiert dabei vor allem Visa. Das Geschäft scheint derweil zu florieren. Das geht zumindest aus dem Quartalsbericht von Visa hervor.

Nutzung von Krypto-Kreditkarten nimmt weiter zu

Wie Visa nun erklärte, wurden im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2022 mit Krypto-Kreditkarten insgesamt Einkäufe von rund 2,5 Milliarden US-Dollar getätigt. Die Zahl entspricht 70 Prozent des Kryptovolumens des Unternehmens für das gesamte Geschäftsjahr 2021. Gegenüber CNBC erklärte Vasant Prabhu, CFO von Visa: „Für uns signalisiert dies, dass die Verbraucher einen Nutzen darin sehen, eine Visa-Karte mit einem Konto bei einer Krypto-Plattform zu verknüpfen. Es ist wertvoll, auf diese Liquidität zugreifen zu können, um Einkäufe zu finanzieren und Ausgaben zu verwalten. Und zwar sofort und nahtlos.“

„Wir werden uns weiterhin in den Krypto-Bereich lehnen und unsere Strategie ist es, ein wichtiger Partner zu sein, um die Konnektivität, Skalierbarkeit, das Wertversprechen für Verbraucher, die Zuverlässigkeit und Sicherheit bereitzustellen, die für das weitere Wachstum von Krypto-Angeboten erforderlich sind“, sagte Al Kelly, CEO von Visa weiter.

Lange Zeit schien es für Aussenstehende unmöglich, dass sich Visa so sehr im Kryptowährungssektor engagiert, da Visa als zentralisierter Zahlungsabwickler im Prinzip das Gegenstück der dezentralen Kryptowährungen abbildet.

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Anzahl der Krypto-Partnerschaften von Visa steigt weiter

Das Zahlungsunternehmen gab ausserdem bekannt, dass sein Netzwerk von Krypto-Wallet-Partnern von 54 auf mehr als 65 wächst. Zu den Partnern gehören unter anderem Coinbase, Circle und BlockFi. Die Zahl der Händler, die Krypto als Zahlungsmittel akzeptieren, stieg ebenfalls auf fast 100 Millionen an.

Bereits im Juli berichtete Visa, dass die Nutzung kryptogebundener Karten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 1 Milliarde US-Dollar erreichte. Neben den Krypto-Kreditkarten sorgte Visa in der Branche für besonders grosse Aufmerksamkeit, als man die Übernahme des Ripple-Partners Currencycloud bekanntgab. Zudem hatte Visa zum Jahresende erklärt, dass man von nun an auch Krypto-Beratungsdienste einführen werde. Damit will Visa auf die neuen, geänderten Bedürfnisse der eigenen Kunden reagieren. Wie eine Studie der Krypto-Börse crypto.com gezeigt hatte, ist das grösste Hindernis für Kryptowährungen nämlich vor allem mangelndes Wissen. Mit dem Beratungsservice hat Visa nicht nur

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