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xSongs – Ripple startet eine Blockchain-Musikplattform

von Paul

Im Januar startete Ripple unter dem Namen xSongs eine neue Blockchain-Plattform, um für Künstler und Musiker neue Finanzierungsmöglichkeiten zu schaffen.

xSongs – Ripple startet eine Blockchain-Musikplattform

Mit Musik Geld verdienen ist ein hartes Stück Arbeit. Durch die Digitalisierung is es noch schwieriger für die breite Masse an Künstlern geworden. Denn immer mehr Stellen sind involviert und die Streamingdienste wie Spotify kontrollieren den Markt und lassen dem Künstler immer weniger übrig. Deshalb startete Ripple am 1. Januar unter dem Namen „xSongs“ eine neue Blockchain-Plattform, um Künstlern neue Finanzierungsmöglichkeiten zu schaffen.

Nun haben Musiker die Möglichkeit, auf der blockchainbasierten Plattform ihr Werk gegen XRP anbieten zu können. Die Inhalte werden direkt an den Konsumenten verkauft und mit XRP monetarisiert. Ähnlich werden bei der der anstehenden Fussball-EM 20.000 VIP-Tickets auf der Ethereum-Blockchain verkauft, wodurch der offizielle EM-Ausrichter neue technologische Möglichkeiten für den Verkauf von Tickets austesten möchte.

Mit Blockchain dritte Parteien umgehen

Wenn Musiker ihre Werke in Form physischer Musikträger am Markt anbieten, fliesst nur ein Bruchteil der Einnahmen direkt an die Künstler, während das meiste Geld bei dritten Parteien hängenbleibt. Durch den direkten Transfer zwischen Verbraucher und Künstler möchte xSongs diese dritten Parteien umgehen, sodass die Fans ihre gewünschten Songs mit XRP direkt beim Künstler erwerben können.

Doch das Modell an sich ist nicht neu, denn eine ähnliche Plattform gibt es bereits von Bandcamp, wo die Konsumenten bisher knapp eine halbe Milliarde US-Dollar an Indiekünstler ausgeschüttet haben. Doch während sich Anbieter wie Bandcamp in der Regel einen Teil der Einnahmen als Bearbeitungsgebühren einstreichen, wird die xSongs jedoch keinerlei Gebühren anheben. Alle Einnahmen fliessen direkt an den Künstler, was sowohl für den Künstler als auch für den Konsumenten von Vorteil ist. Ohne Zwischenhändler sind niedrigere Preise und trotzdem mehr Einnahmen für die Künstler möglich.

Erster Schritt in Richtung globalen Peer-to-Peer-Marktplatz

Craig DeWitt, der Produktdirektor bei Ripple, sieht die Monetarisierung von Musik als den ersten Schritt in Richtung wahrer Ripple-Vision. Das Ziel ist es, dass auf einem globalen Peer-to-Peer-Marktplatz, der sich selbstständig skaliert, sämtliche digitale Inhalte wie z. B. Filme, E-Books und Spiele frei und ohne Mittelsmann gehandelt werden. Auch Brad Garlinghouse, der CEO bei Ripple, prognostizierte letzten Monat positive Aussichten für die Entwicklung der Kryptomärkte im Jahr 2020.

Noch vor dem offiziellen Start war die Plattform als eine geschlossene Version verfügbar, die etwa 500 Songs von ca. 100 Künstlern umfasste. In der aktuellen Live-Beta-Version können die Benutzer gewünschte Songs mit Ripples hauseigener Kryptowährung XRP erwerben, etwa über die von DeWitt entwickelte Payburner Wallet oder eine andere beliebige Wallet. In den nächsten sechs Monaten plant das Netzwerk mindestens 1.000 Künstler zu vertreten. Bis dahin soll xSongs euch eine moderne, benutzerfreundliche Bedienoberfläche erhalten.

Die Blockchain-Technologie erhält auch Unterstützung von den Vereinten Nationen (UNO) und muss laut UNO-Generalsekretär Guterres schneller in den Alltag integriert werden.

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