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Cardano (ADA) – die neue Nummer 6 am Krypto-Markt boomt

von Lemmy

Cardano (ADA) ist auf dem Vormarsch. Der Proof of Stake ermöglicht eine Skalierung für den Massenmarkt und günstigere Transaktionen.

Strasse mit Horizont (Symbol für die Zukunft von Cardano, ADA)

Während es an der Spitze ziemlich stabil zugeht, kämpfen die kleineren Kryptowährungen stark um ihren Platz auf dem Krypto-Markt. Der Trend der Bitcoin (BTC)-Abspaltungen liegt nun hinter uns, sodass aktuell jene Blockchains in den Vordergrund rücken, die Ethereum (ETH) überholen wollen, doch auch bei der Kryptowährung Nummer 2 ist noch viel Luft nach oben. Nachdem es das DOT-Token kürzlich in die Top 10 schaffte, zieht jetzt eine weitere Kryptowährung Blicke auf sich: Cardano (ADA) tummelt sich in den Top 10 und schaffte es mit einer Marktkapitalisierung von 26 Milliarden US-Dollar  (Stand Februar 21) sogar den Ripple-Coin (XRP) zu überholen. Sollte sich der aktuelle Krypto-Bullrun fortsetzen, könnte der Cardano (ADA)-Kurs nach drei Jahren wieder den Wert von einem Dollar erreichen.

Doch dafür gibt es auch einen guten Grund, der den ADA-Token und die damit zusammenhängende Blockchain so attraktiv macht und von anderen Kryptos unterscheidet. Was macht Cardano also aus?

Neues Blockchain-Projekt mit hauseigenem Konsensus-Algorithmus

Cardano ist ein Blockchain-Projekt von Charles Hoskinson, dem Mitbegründer und Entwickler vom Ethereum-Netzwerk. Das von Hoskinson entwickelte Unternehmen Input Output Hongkong (IOHK) arbeitet an den Geschäftsmodellen und Grundlagen von Cardano gemeinsam mit der in Schweiz basierten Cardano Foundation. Ein wesentlicher Unterschied im Vergleich zu Ethereum ist, dass Cardano mit dem hauseigenen Konsensus-Algorithmus auf dem Prinzip von Proof of Stake (PoS) arbeitet – und damit bereits dort ist, wo auch ETH 2.0 hinmöchte.

Mehr zum Proof-of-Stake-Upgrade von Ethereum

Umweltfreundlicher als BTC und ETH

Das Proof of Stake Verfahren bietet laut Frederik Gregaard, CEO der Cardano Foundation, zahlreiche Vorteile. So soll die Cardano-Blockchain im Vergleich zu Bitcoin und Ethereum nur einen winzigen Bruchteil der Energie verbrauchen, die für das Proof of Work Verfahren bzw. Mining benötigt wäre. Darüber hinaus soll die Anzahl der durchführbaren Transaktionen pro Sekunde bei Cardano deutlich höher als bei Ethereum ausfallen und auch der Anreiz für die Nutzer, am Netzwerk teilzunehmen, ist dank dem PoS-Netzwerk wesentlich grösser.

PoS ermöglicht horizontale Skalierung für den Massenmarkt

Proof-of-Stake ist die Antwort auf die Leistungs- und Energieverbrauchsherausforderungen von Proof-of-Work und ermöglicht eine nachhaltigere Lösung. Anstatt mit dem Mining rechnerisch komplexe Gleichungen zu lösen, um neue Blöcke zu erstellen, werden beim PoS-Verfahren neue Blöcke basierend auf dem Einsatz erstellt, den der Teilnehmer im Netzwerk kontrolliert.

Auf diese Weise können Netzwerke horizontal skaliert werden, indem die Leistung durch zusätzliche Knoten erhöht wird, anstelle der vertikalen Skalierung, bei der leistungsstärkere Hardware hinzugefügt wird. Der daraus resultierende Unterschied im Energieverbrauch kann mit dem zwischen einem Haushalt und einem kleinen Land verglichen werden. Daher kann PoS entsprechend für den Massenmarkt skaliert werden und PoW nicht, erklärt Gregaard.

Für Cardano-Kenner ist das Ganze keine Neuheit, doch die jahrelange Entwicklung neuer Anwendungen scheint erst 2021 Früchte zu tragen.

Neue Möglichkeiten und Anwendungen

Am 31. März soll IOHK die Kontrolle über die Produktion von Reward-Blocks an die Community übergeben. Durch den PoS-Algorithmus sollen die Nutzer dann selbständig die Blöcke der Blockchain schreiben und dafür eine Belohnung erhalten. Durch ein bevorstehendes Update soll es demnächst auch möglich sein, eigene Token auf der Cardano-Blockchain zu kreieren, was noch mehr neue Nutzer bringen könnte.

IOHK entwickelt zudem eine Anwendung für digitale Identitäten, sodass der Einsatz der Cardano-Blockchain auch im Behörden-Kontext denkbar ist, z. B. um Digital-Ausweise einzigartig und unfälschbar zu machen. Damit sieht Hoskinson Cardano technologisch bald vor Ethereum.

CBDCs und DeFi als mögliche Anwendungsfälle

Die Cardano Foundation hatte in einem Artikel bereits mögliche Anwendungsfälle im Bereich der digitalen Zentralbankwährungen (engl.: Central Bank Digital Currency, CBDC) angekündigt, denn die Cardano-Blockchain biete gute technische Grundlage für solche Projekte.

Dabei wird ADA auch im Bereich dezentralisierter Finanzmärkte (engl.: Decentralized Finance, DeFi) immer stärker positioniert, denn durch ein geplantes Update werden dezentrale Finanzanwendungen mittels Smart Contracts möglich sein, etwa im Lending-Bereich. Da sich bereits kleinere Projekte wie Uniswap und Chainlink einen Namen im DeFi-Bereich gemacht haben, wird das Potenzial auch in diesem Feld nicht den anderen kampflos überlassen.

Dank der Open-Source-Blockchain-Infrastruktur von ADA kann jeder den Code erkunden und die bereitgestellten Lösungen weiterentwickeln. Es ist ein weiterer möglicher Anwendungsfall, der zu Innovationen im Krypto- und Blockchain-Bereich beitragen könnte.

Cardano
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