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Was sind Kryptowährungen?

von Michael Cyriax

Kryptowährungen sind im Finanzbereich in aller Munde. Es handelt sich dabei um digitale Zahlungsmittel. Deren Grundlage ist die Kryptographie, woher Kryptowährungen, ebenfalls als Cryptocoins bezeichnet, ihren Namen haben. Digitale Währungen sollen dem Zahlungsverkehr dienen, werden allerdings bisher vor allen Dingen als spekulative Finanzinstrumente genutzt.

Was sind Kryptowährungen?
Definition von Kryptowährungen 

Bei den Kryptowährungen handelt es sich im Gegensatz zum gewohnten Zentralbankgeld, zum Beispiel dem Schweizer Franken, ausschliesslich um digitales Geld. Da die digitalen Währungen auf dem Verschlüsselungsprinzip der Kryptographie basieren, werden Sie demzufolge als Kryptowährungen bezeichnet. Für die Erstellung von Cryptocoins sind ausschliesslich Privatpersonen oder kleinere Unternehmen aus der Privatwirtschaft zuständig. Im deutschsprachigen Raum tragen Kryptowährungen oftmals alternativ die Bezeichnung Kryptogeld.

Dezentrale Daten als wichtige Grundlage  

Eine wichtige Grundlage aller digitalen Währungen besteht darin, dass die notwendigen Daten dezentrale gehalten werden. In Kombination mit den verschlüsselten Protokollen ist dies die technische Basis für das Funktionieren der Cryptocoins und gleichzeitig Voraussetzung dafür, dass keine Zentralinstanzen benötigt werden, wie es zum Beispiel beim Zentralbankgeld der Fall ist. Der ebenfalls dezentral gespeicherte kryptographische Schlüssel ist für den Inhaber der Nachweis seines Eigentums an einer bestimmten Menge / Anzahl an Cryptocoins. Streng genommen besitzen Sie also keine Kryptowährung, sondern stattdessen einen Datensatz als Nachweis Ihres Eigentumsrechtes an einer bestimmten Menge einer digitalen Währung.

Welche Kryptowährungen gibt es? 

Die Auswahl an digitalen Währungen ist insbesondere in den letzten 18 Monaten drastisch angestiegen. Bis vor einigen Jahren gab es mit dem Bitcoin lediglich eine Kryptowährung, während sich heute (2018) mehr als 850 digitale Währungen am Markt präsentieren, wie zum Beispiel:

  • Bitcoin
  • Ethereum
  • Litecoin
  • Dash
  • Ripple

Experten rechnen damit, dass es bereits im kommenden Jahr über 1.000 unterschiedliche Cryptocoins geben wird.

 Kryptowährungen sollen als Alternative zum Zentralbankgeld dienen

 Der ursprüngliche Gedanke hinter den Kryptowährungen besteht darin, dass damit eine echte und praktikable Alternative zum – aus Sicht der Anhänger von Cryptocoins – beeinflussbaren und von Krisen bedrohtem klassischen Bankensystem im Bereich des Zahlungsverkehrs vorhanden sein soll. Bisher fehlte es jedoch in einer Umsetzung auf breiter Basis, denn nur wenige Geschäfte vor Ort und Online-Shops akzeptieren bis dato Kryptowährungen als Zahlungsmittel. Wenn überhaupt, dann sind es nahezu ausnahmslos Bitcoins, mit denen Sie in 2017 in einigen Geschäften und im Internet bei Händlern zahlen können.

Kryptowährungen kaufen und verkaufen

 Falls Sie in den Besitz einer Kryptowährung gelangen möchten, gibt es die folgenden drei Hauptmöglichkeiten, auf die wir in separaten Beiträgen noch detaillierter eingehen werden:

  • Mining, auch Schürfen von Coins genannt
  • Kauf über eine Cryptocoin Börse
  • Gutschrift durch Teilnahme an speziellen Cryptocoin Systemen

Für die meisten Interessenten ist es am einfachsten und transparentesten, die entsprechende Kryptowährung zu erwerben. Die geschieht über spezielle Cryptocoin Börsen, wie zum Beispiel Kraken.com oder Bittrex. Sie benötigen dazu lediglich ein sogenanntes Wallet, um die Coins bzw. die Transaktionsdaten zu speichern. Über die Börse (Exchange) können Sie anschliessend im Tausch gegen Zentralbankgeld oder eine andere digitale Währung die entsprechenden Kryptowährungen kaufen und verkaufen.

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