Die Akzeptanz von Kryptowährungen im Vereinigten Königreich nimmt weiter zu. Coinbase-Berichten zufolge haben 33 Prozent der Verbraucher des Landes bereits in solche Anlagen investiert. Diese Zahl ist im Vergleich zu den sechs Monaten zuvor um 4 Prozent gestiegen und liegt in Europa an zweiter Stelle nach den Niederlanden mit einem Anteil von 47 Prozent.

Die Statistik stammt aus einer halbjährlichen Analyse, die von Qualtrics im Auftrag der Kryptowährungsbörse Coinbase durchgeführt wurde. Sie ergab, dass 61 Prozent der Briten, die bereits Kryptowährungen besitzen, planen, ihre Positionen innerhalb eines Jahres zu erhöhen, gegenüber 54 Prozent im Oktober 2021.

Laut Coinbase: Bitcoin an vorderster Front

Von dieser Gruppe planen etwa zwei Drittel, ihre Position in der Kryptowährung, die sie bereits besitzen, zu erhöhen, gegenüber nur 23 Prozent, die in neue Vermögenswerte expandieren möchten.

Dies spiegelt vielleicht den «Tribalismus» in der Kryptowährungsbranche wider, den der CEO von Ripple letzten Monat feststellte. Viele Bitcoin-Anhänger ziehen es beispielsweise vor, sich ausschliesslich an Bitcoin zu halten, da sie andere Münzen als grundlegend anders oder unbezahlbar ansehen.

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Wie sieht es um Deutschland aus?

Derzeit sind Bitcoin und Ethereum immer noch die am häufigsten besessenen Kryptowährungen, die von 75 Prozent bzw. 52 Prozent der Inhaber besessen werden. Interessanterweise liegt Dogecoin an dritter Stelle (34 Prozent) vor Binance Coin (33 Prozent), obwohl er nach Marktkapitalisierung derzeit nur die zwölftgrösste Kryptowährung ist. Dies spiegelt wahrscheinlich den Bekanntheitsgrad von Dogecoin wider, der laut Grayscale nur von Bitcoin übertroffen wird.

Andere europäische Länder meldeten insgesamt weniger Krypto-Investitionen, wobei die Zahlen für das Vereinigte Königreich vor denen für Spanien (26 Prozent), Italien (25 Prozent), Deutschland (24 Prozent) und Frankreich (17 Prozent) liegen.

Coinbase-Sprecher: Trend könnte sich fortsetzen

Ein Sprecher von Coinbase deutete gegenüber «Cointelegraph» zudem eine Fortsetzung des Trends an:

Jüngste Umfragen deuten darauf hin, dass sich dieser Trend fortsetzen könnte, da viele Menschen den Ehrgeiz haben, die Größe und Diversifizierung ihrer Portfolios zu erweitern.

Coinbase ermittelte auch das wahrgenommene Verständnis der Verbraucher für verschiedene Kryptoanlagen. Etwa elf Prozent der Befragten glaubten, Kryptowährungen über Bitcoin hinaus gut zu verstehen – eine auffallend ähnliche Zahl wie bei denjenigen, die glaubten, traditionelle Anlagewerte zu verstehen (13 Prozent). (mck)

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